Einführungsvortrag im Forum exklusiv für ArtCard-Inhaber
Liam Gillick
Ein langer Spaziergang... Zwei Kurze Stege...*
Mit dem Ausstellungskurator Rainald Schumacher
Dauer: 60 Minuten
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Nur mit schriftlicher Anmeldung bis zum 26. März. Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post. Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
Im Jahr 972 reist Theophanu in Begleitung eines Astrologen von Byzanz nach Rom. Dort soll sie den Sohn Kaiser Ottos des Großen heiraten. Als die Braut aus Byzanz eintrifft, glauben die Verschwörer um Dietrich Bischof von Metz an ein leichtes Spiel: Theophanu ist zwölf Jahre alt. Am Ende einer langen Reise wird sie als Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs zur mächtigsten Frau ihrer Zeit. Aufregend und temporeich erzählt Gabrielle Alioth eine erstaunliche Lebens- und Liebesgeschichte aus einer glanzvollen Ära des Mittelalters.
Lesung mit der Autorin und Romanschriftstellerin Gabrielle Alioth
Nach dem furiosen Erfolg der ersten Akkordeonale 2009 präsentiert der Niederländer Servais Haanen auch in diesem Jahr sein Akkordeon-Festival mit bunt gemischter internationaler Besetzung. Die Künstler nehmen ihre Zuhörer mit auf Entdeckungsreise, von den Niederlanden über Frankreich, Finnland und Bulgarien bis nach Kolumbien.
Antonio Rivas
Johanna Juhola
Petar Ralchev
Serge Desaunay
Servais Haanen
Die Musiker 2010:
Antonio Rivas: Fetzige Vallenata – Tanzmusik von der karibischen Küste Kolumbiens
Der Kolumbianer Antonio Rivas gilt als der Rey Vallenato auf dem diatonischen Akkordeon. Mit seiner hammerharten Staccato - Spielweise ist er in der Vallenato - Musik ein nicht mehr wegzudenkendes Phänomen.
Johanna Juhola: Tango von Liebe und Sehnsucht aus den finnischen Wäldern
Die Finnin Johanna Juhola liebt neben dem finnischen auch den Tango Nuevo und ist bekannt für das Verbinden von Musik mit darstellender Kunst. So komponiert sie u.a. für Tanz, Theater und Zirkus und gilt als einflussreiche Akkordeonistin.
Petar Ralchev: Virtuose Kapriolen vom Balkan Petar Ralchev kommt aus Bulgarien. Als weltweit gefragter Musiker ist seine Spezialität neben Orchesterarbeit der Ethno-Jazz mit bulgarischem Touch. Seine Musik ist eine Kristallisation all dessen, was sich momentan auf dem Gebiet der gegenwärtigen Folkmusik entwickelt, ohne das dabei mit der Folkloretradition gebrochen wird.
Serge Desaunay: Musette und Bourrée vom Feinsten aus Frankreich Aus Frankreich stammt Serge Desaunay, der die traditionelle französische Musik für diatonisches Akkordeon revolutionierte.Viele seiner Stücke gelten heutzutage als Klassiker. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Auseinandersetzung mit verschiedenen traditionellen Musikstilen.
Servais Haanen:Der Meister feiner Klänge aus den Niederlanden Der Niederländer Servais Haanen, Ausnahmeakkordeonist und musikalischer Querdenker, ist Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er arrangiert u.a. die Ensemble- Stücke des Festivals und führt mit viel Humor und Sachverstand moderierend durchs Programm. Mit dem diatonischen Akkordeon hat er sich als einfühlsamer Musiker und Komponist profiliert, der es versteht, die musikalische Idee auf den Kern der Aussage zuzuspitzen.
Begleitmusiker: Johanna Stein (Cello)
Die Kölnerin Johanna Stein absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Sie spielt und arrangiert in verschiedenen Ensembles: Ob Klassik, Jazz, Rock, Pop, Blues, Fusion oder Weltmusik – kein Stil ist ihr fremd!
Julius Oppermann (Percussion)
Der junge multinationale Percussionist Julius Oppermann (DE/FR/USA) hat seine musikalischen Wurzeln sowohl in Jazz und Klassik, als auch in der Weltmusik.
Er überrascht das Publikum mit seinem virtuosen Können auf ausgefallenen Instrumenten wie z.B. den afro-kubanischen Batás.
Liam Gillick Ein langer Spaziergang...
Zwei kurze Stege...*
Begegnen Sie der Vielseitigkeit des Künstlers in einem Ausstellungsrundgang und im Gespräch mit der Ausstellungsleiterin Susanne Kleine.
Teilnahme nur für Lehrerinnen und Lehrer (kostenlos).
Eine schriftliche Anmeldung ist notwendig.
Anmeldeschluss: 9. April 2010 Zur schriftlichen Anmeldung
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post an Fachgebiet Pädagogik, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn.
Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
LIAM GILLICK - Rahmenprogramm
Friday,
16 April | 10–11.30 a.m Further bookings possible on request
ArtTalk in English in the exhibition for
school classes, secondary level and up
„Is this Art? – What is Art?“ With native speaker Karla Schlaepfer-Karst
Liam Gillick is an extremely versatile English artist – he writes, paints, sculpts, curates and does interior design! A contemporary all-rounder! In this ArtTalk, we’ll first consider preconceptions of what art is today and what it can be. After an introduction to Gillick’s fascinating and provocative art universe and a quick dip into artistic influences, we’ll use task-based activities to develop and share our ideas on new artistic perspectives and definitions.
Native speaker Karla Schlaepfer-Karst has the interest and curiosity of the learner in mind and offers a wide range of visually stimulating material.
Admission: 90 EUR (incl. entrance fee) each class
Registration required until 9 April
Further bookings possible on request.
Dates: Fridays 10-11.30 a.m.
Booking possible 5 workdays prior to date Contact us: Monday–Thursday from 9 a.m–3 p.m.
and Friday 9–12 a.m.
(Phone: 0228 9171–263, Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de).
Confirmation will be sent after booking. Booking form
Neugierig? Kunst des 21. Jahrhunderts aus privaten Sammlungen - Rahmenprogramm
Robert Fleck trifft Chris Dercon, Stephan Berg,
und Wilhelm Schürmann
Da die Kunst der Gegenwart maßgeblich durch das Engagement privater Sammler und Sammlerinnen gefördert wird, hat der Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu einer Gesprächsreihe eingeladen. In drei Gesprächen – heute, am 20. April und bereits am 2. Februar – trifft Robert Fleck auf Sammler und Museumsdirektoren, um mit ihnen über den Stellenwert zeitgenössischer Kunst zu sprechen und Wege der künftigen Kooperation zwischen Sammlern und Museen zu erörtern.
Seine heutigen Gäste sind:
Chris Dercon, Haus der Kunst, München
Stephan Berg, KunstMuseum, Bonn
Wilhelm Schürmann, Sammlung Schürmann
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR (inkl. Eintritt in die Ausstellung und aller Gebühren)
Exklusiv für ArtCARD-Inhaber: 50 Freikarten; eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss: 5. April.
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
Das Kugelspiel, ein wichtiges Exponat in der Ausstellung, ist ein Werk ganz besonderer Bedeutung, das beim Hippodrom von Konstantinopel gefunden wurde. Es ist das bis heute einzige bekannte Exemplar eines antiken Glücksspielautomaten, mit dem man Pferderennen nachspielen und Wetten abschließen konnte. Bereits im Codex Justinianus (534) wurden solche Glücksspiele und auch Wetten verboten. Vor diesem Hintergrund treffen Sachverständige unterschiedlicher Profession zusammen, die über Glücksspiel, Spiel und Spielsucht miteinander sprechen.
Teilnehmer sind:
Prof. Dr. Arne Effenberger, ehem. Direktor Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Berlin
Dr. Wolfgang Kursawe, Fachstelle Glücksspielsucht, Köln
Colin Gäbel, Journalist und Moderator
Moderation: Christoph Schmitz, Deutschlandfunk, Köln
Ein kurzes Szenario: A „VOLVO“ Bar
Ein Stück in 8 Akten
Im Rahmen einer speziell entworfenen Ausstellungsstruktur kommt ein Theaterstück zur Aufführung, das Liam Gillick anlässlich der Retrospektive seines Werks im Kunstverein München 2008 mit jungen Schauspielern erarbeitet und uraufgeführt hat. In Bonn realisiert Gillick das Stück mit Studierenden des Fachgebiets Schauspiel der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter. Den Schauspielern lässt Gillick dabei große Freiheit. Nicht nur ihnen, sondern auch den Zuschauern, die sich frei bewegen können.
„(...) Eine Anzahl von Charakteren treffen in einer Bar nahe der Autofabrik aufeinander. Franck Stairs am Tag seines eigenen Geburtstags – eine Gruppe von Leuten, die bekannt sind, aber dennoch irgendwie unklar erscheinen – eine Krise im Büro des Direktors – eine Gruppe, eingeschlossen im Diskussionsraum. Ein Zusammenbruch der Identität und ein davon abhängiger Gebrauch eines projizierten Selbstbildes. Eine präzise Struktur, die neue Absichtserklärungen beinhalten wird.“ (Liam Gillick)
Der Eintritt ist frei in Verbindung mit einer Eintrittskarte für die Ausstellung Liam Gillick.
In Kooperation mit der Alanus Hochschule
für Kunst und Gesellschaft
Byzantinische Emailkunst
Blüte und Niedergang in der Katastrophe von 1204
Zu den eindrucksvollsten Produkten des byzantinischen Kunsthandwerks gehören die Werke der Emailkunst. Sie waren nicht nur kostbarer Schmuck für die Utensilien des sakralen Lebens von Konstantinopel, sondern auch wertvolles Handelsgut und diplomatisches Geschenk.
Der Künstler und Emailleur Kai Hackemann stellt sowohl die handwerklichen und spirituellen Bedingungen ihrer Entstehung als auch ihren Einfluss auf die Goldschmiedekunst des Abendlandes vor.
Der entschleunigte Blick: Abenteuer Gedanken-Raum – Unterwegs zu Liam Gillick
Wie orientieren wir uns in einer Welt, die einem ständigen Wandel unterworfen ist? Welche Muster grundieren und prägen unsere kulturelle und politische Realität? Vielfältig wie die Fragen sind auch Liam Gillicks diesbezüglichen Einlassungen, mit denen er seit gut 20 Jahren die Positionen konzeptueller Kunst weiterentwickelt. Am bekanntesten sind vielleicht seine in den Ausstellungsraum eingreifenden Architekturen, die zu Interaktion und Kommunikation einladen.
Entschleunigen Sie Ihren Blick gemeinsam mit den Kunsthistorikern Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf und folgen dem Ausstellungsparcour entlang der von Gillick entwickelten Szenarien und installativen Räume. Wohin werden Betrachtung und Vergleich, gemeinsames Nachdenken und Austausch am Ende führen? Sicherlich zu einem erweiterten Blick auf die Gegenwartskunst.
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR
Tickets sind an der Kasse erhältlich.
Minimale Teilnehmerzahl 5, max. 25
Frank Zabel und Stefan Thomas, Klavier und Komposition
Kersten Hanke und Guido Pieper, Schlagzeug
Jan Filip Tupa und Niklas Seidl, Violoncello
Das Programm:
Frank Zabel, CONCERTINO für 2 Klaviere und 2 Schlagzeuger
Stefan Thomas, TOYS für Cembalo
Ignacio Fernández Bollo, DIE VOGELSCHEUCHE für Cello und mikrotonales Klavier
Iannis Xenakis, REBONDS B für Schlagzeug
György Kurtag, JÁTÉKOK für 2 Pianisten (Auswahl)
Mauricio Kagel, MATCH für 1 Schlagzeuger und 2 Cellisten
Stefan Johannes Hanke, ZEITSPIEL für 2 Klaviere und 2 Schlagzeuger (Uraufführung)
Einmal im Jahr veranstalten die Förderprojekte Zeitgenössische Musik im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ein Konzert der Reihe „Klingt gut.“. Darin präsentieren ein Ensemble für Neue Musik und ein prominenter Moderator moderne Kunstmusik und setzen sie in Bezug zu aktuellen populären Themen.
„Klingt gut.“ 2010 steht unter dem Motto „SPIEL, SATZ ... MUSIK!“. Den Konzertteil mit dem Ensemble Différance moderiert – passend zur kurz bevorstehenden Fußball-WM 2010 – Sabine Töpperwien (WDR2 Sportchefin): Wer schlägt wen in Mauricio Kagels szenischem Musikstück Match, mit welcher Taktik gehen die Pianisten in György Kurtags Játékok für zwei Klaviere an den Start, und wie weicht man geschickt dem „Rückpraller“ in Iannis Xenakis Rebonds für einen Schlagzeuger aus? Und wie behaupten sich die Musiker in José Ignacio Fernández Bollos El Espantapájaros, Frank Zabels Concertino und Stefan Thomas’ Four Toys?
Zusätzlich zum Spiel der Instrumentalisten wird am Konzertabend der Sieger des Autorenwettbewerbs „Spiel und Musik – Musik und Spiel“ um das beste Gesellschafts-, Brett- oder Kartenspiel rund um das Thema Musik gekürt.
In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und dem Hippodice Spieleclub e.V.