Sonnenuhren
Antike Zeitmessinstrumente?
Eine Sonnenuhr ist ein astronomisches Gerät, das den Stand der Sonne am Himmel im Wesentlichen zur Anzeige der Tageszeit nutzt. Dazu wird der Schatten eines punktförmigen Körpers (Nodus) oder die Schattenrichtung eines parallel zur Erdachse stehenden Stabes (Polstab) auf einem Zifferblatt abgelesen. Die Lehre von den Sonnenuhren heißt Gnomonik. Schon aus dem antiken Griechenland sind Tafeln erhalten, auf denen die Tageszeit in Abhängigkeit von der Schattenlänge eines Menschen angegeben ist. In der Ausstellung werden zwei Sonnenuhren gezeigt, eine davon stammt aus der von Alexander dem Großen gegründeten Stadt Ai Khanum.
Michael Geffert, Astronom vom Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn, wird in seinem Vortrag in das Kapitel der Zeitmessung mit Sonnenuhren einführen.
In Kooperation mit dem Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn
Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 € (inkl. aller Gebühren)
Maximale Teilnehmerzahl: 60 Personen
Karten im Vorverkauf über Bonnticket,
Restkarten am Veranstaltungstag an der Kasse