Zwischen Samba und Salsa –
die Novelas Negras
Krimis aus Lateinamerika
Argentinien galt lange Zeit als das Zentrum des südamerikanischen Kriminalromans. Schon Ende der 1930er Jahre erschien dort die Krimibuchreihe „Colección Misterio“, 1945 gründeten Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares eine weitere Krimireihe, „El Septimo Circulo“. Besonders Borges prägte mit seinen kriminalistischen und zugleich parodistischen Kurzgeschichten wie „Sechs Probleme für Don Isidro Parodi“ das Genre in Lateinamerika. Ramón Díaz Eterovic' „Heredia-Krimis“ spielen in Chile. Er ist der vielleicht am europäischsten zu lesende Südamerikaner. Aus Chile stammt auch Luis Sepúlveda, der aus politischen Gründen lange in Hamburg lebte und mittlerweile in Spanien wohnt. Seine beiden Geschichten „Die Spur führt nach Feuerland“ und „Tagebuch eines sentimentalen Killers“ gehören zu den Perlen dieses Genres. Aus Brasilien stammt Patrícia Melo. Für „O Matador“ erhielt sie 1998 den Deutschen Krimi-Preis.
Mechthild Großmann, die Frau mit der markanten Stimme, die auf der Bühne und im Film, besonders auch in Pina Bauschs Tanztheater oder im „Tatort“ aus Münster, überzeugt, liest Krimiautoren Lateinamerikas.
Eintritt: 14 € / ermäßigt 9 € (inkl. Gebühren, inkl. Eintritt in die Ausstellung)
Jazzkonzert in der Ausstellung Vibración (Dauer: 40 Min.)
Klang und Abstraktion.
Eine musikalische Reise Mit Florian Weber (p), Paz Miranda (voc), Pia Miranda (voc) und Patrice Héral (per).
Inspiriert von den Werken dieser außergewöhnlichen Sammlung erschließen die Kurzkonzerte musikalische Klangräume der südamerikanischen Musiktraditionen. Den kompositorischen Rahmen bilden die europäische Klassik, die die musikalische Vielfalt Südamerikas umfasst. Die chilenischen Sängerinnen verbinden ihre musikalischen Wurzeln mit den Elementen des modernen, improvisierten Gesangs. Der Kölner Pianist Florian Weber schrieb ein eigenes Programm zu Vibración.
Für den Eintritt zu den Kurzkonzerten gilt die Eintrittskarte zur Ausstellung.
Kunst- und Ausstellungshalle – Ausstellungen – Napoleon und Europa. Traum und Trauma
Napoleon. Der Traum von Macht und Freiheit
Szenische Lesung mit Maja Nielsen
Mitwirkende: Jan Herlyn (Posaune) und
„Die Barrikadenstürmer“
In nur wenigen Jahren steigt ein kleiner Leutnant von der Insel Korsika zum mächtigsten Mann der Welt auf. Er erweist sich als genialer Feldherr und zeichnet die Landkarte Europas neu. Schon zu Lebzeiten wird er zur Legende. Sein Name: Napoleon Bonaparte. Wer ist der Mensch hinter der Legende? Wie wuchs Napoleon auf und was wissen wir über die Zeit, in der er lebte?
Die Jugendsachbuchautorin Maja Nielsen geht diesen Fragen auf den Grund. Bei ihrer Lesung wird sie von der Jugendtheatergruppe „Die Barrikadenstürmer “ und von dem 16-jährigen Jan Herlyn an der Posaune unterstützt.
Maja Nielsen wird nach der Veranstaltung signieren.
Eintritt frei
geeignet für Kinder ab 9 Jahren
Dauer: 60 Min.
Konzert im Forum – Projekt 'Schweben'
Freitag, 10. Dezember | 19 Uhr Entfallen! Ersatztermin wird noch bekannt gegeben.
Sara Stridsberg musste die Lesung am 10. Dezember wegen einer Erkrankung leider kurzfristig absagen. Ein Ersatztermin wird in Kürze bekanntgegeben.
Sara Stridsberg liest
aus ihrem Roman Traumfabrik Moderation: Dr. David Eisermann
Traumfabrik der schwedischen Autorin erscheint im September 2010 in deutscher Sprache.
Wer schoss auf Andy Warhol? Die Schützin ist bekannt – aber wer war Valerie Solanas? Hochbegabte Schriftstellerin und radikale Feministin, Verfasserin des ›Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer‹ – aber vor allem war Valerie Solanas eine Verlorene. Immer wieder begibt sie sich in psychiatrische Behandlung. Im Schreiben findet sie Zuflucht, und sie schreibt wie besessen. Ein Lichtstrahl durchbricht das Dunkel, als sie in Warhols Factory ein und aus geht. Aber da hat sie die vernichtende Krankheit schon fest im Griff. Sara Stridsbergs Roman ist eine fesselnde Phantasie zur historischen Person Solanas. Eine fiebrig vibrierende Prosa, die von enormer Energie und großer Lust an der Sprache getragen wird.
Sara Stridsberg erzählt fesselnd, originell und einfühlsam das Leben einer zerrütteten Persönlichkeit: Valerie Solanas, der Frau, die auf Andy Warhol schoss.
Eine Kooperation mit: Deutscher Akademischer Austauschdienst, Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, S. Fischer Verlag, Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin
Bénédicte Savoy, Kuratorin der Ausstellung, führt in ihrem Vortrag in die Ausstellung ein. Dauer: 60 Minuten
Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung bis zum 10. Dezember.
Anmeldung per Fax: 0228 9171–244,
per E-Mail an kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum Termin mitzubringen.
Information Tel.: 0228 9171–263
(Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr)
B(ON)N ICE
DIE EISBAHN 10/11ab 28. Oktober 2010
1.000 m² überdachte Open-Air-Eisfläche auf dem Museumsplatz
So–Do: 10–21 Uhr
Fr./Sa.: 10–22 Uhr
24.12.: 10–16 Uhr
25./26.12.: 11–21 Uhr
31.12.: 10–18 Uhr
1.1.2011: 11–21 Uhr Besucher der Kunst- und Ausstellungshalle mit gültiger Eintrittskarte erhalten 10% Rabatt auf den Eintrittspreis. Schlittschuhe werden gegen eine Mietpauschale gestellt. Der Eintritt mit eigenen Schlittschuhen kostet bei einer Laufzeit von bis zu 4 Stunden 3 EUR, für Kinder bis einschl. 11 Jahre 1,50 EUR. Darüber hinaus gibt es Abend-, Zehner-, Saison- und Gruppenkarten. weitere Informationen