Vom 3. bis 6. Juni lädt die Bonner Museumsmeile zum Mitmachen und Feiern ein. Hochkarätige Ausstellungen und erlebnisreiche Aktionen zum Mitmachen, Sonderführungen, großes Kinder-Spaß-Programm und viele Überraschungen – das bietet das Museumsmeilenfest auch im Jahr 2010. In der Kunst- und Ausstellungshalle steht das Fest in diesem Jahr ganz im Zeichen des Orients. Kostenlose Kurzführungen bieten einen spannenden Einblick in die Byzanz-Ausstellung. Ein gastronomisch-musikalisches Programm bietet orientalisches Flair. Ein buntes Kinderprogramm mit Workshops, Karussell und Spielgeräten ist auch wieder im Angebot.
Im Rahmen des diesjährigen Museumsmeilenfestes findet vom 4. bis 5. Juni ein Bigband-Festival auf dem Bonner Museumsplatz statt, täglich sind zwei Top-Bigbands zu erleben. Zu erleben sein werden Bigband der Kanarischen Inseln, das European Movement Jazz Orchestra, die Dietrich Koch Big Band aus Berlin, die Budafok Big Band aus Ungarn sowie eine Auswahl an vielversprechenden Nachwuchsbigbands.
Eine Premiere feiert das Jazzfest Bonn mit seinem Auftaktkonzert am 3. Juni im Forum: Dieser „AufTakt“ in Kooperation mit der Bundeskunsthalle ist vor allem dem Gesang gewidmet. Der Schönheit großartiger Stimmen, der Ästhetik des Klangs und dem Dialog.
Vortrag in der Lounge Byzanz und Orthodoxie – Die Gegenwart der byzantinischen Kulturtradition in der orthodoxen Liturgie
Anastassios Kallis, Münster
Der Besuch eines orthodoxen Gotteshauses wie auch das Erlebnis einer orthodoxen Liturgie vermittelt eine Begegnung mit Byzanz, denn die Kirche der Hagia Sophia in Konstantinopel hat den orthodoxen Kirchenbau geprägt, wie auch die in ihr gefeierte Liturgie. Diese Liturgie stellt aber eine ökumenische Komposition der byzantinischen Kulturtradition dar, die zweifellos die liturgische Gestaltung der Orthodoxie bestimmt hat.
In Kooperation mit der Deutschen Hellas-Gesellschaft
Einführungsvortrag in der Lounge
exklusiv für ArtCard-Inhaber
Afghanistan. Gerettete Schätze Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul
Agraffen mit Delphinen und reitenden Eroten, Afghanistan,
Tillya Tepe, 2. Viertel 1. Jh. n. Chr.,
Kabul, Afghanisches Nationalmuseum
Jaroslav Poncar, Professor an der Fachhochschule Köln, der seit den 1970er Jahren als Fotograf und Filmemacher in Zentral-, Süd- und Südostasien tätig war, wird in seinem Vortrag Struktur und Anliegen der Ausstellung vorstellen.
Für jeden Termin stehen 60 Plätze zur Verfügung.
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr)
Anmeldung: Nur schriftliche Anmeldung bis zum 3. Juni. Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post. Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum Termin mitzubringen.
Vanessa Joan Müller, manager of the Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Dusseldorf, meets Liam Gillick in the exhibition.
Eintritt: 14 EUR / ermäßigt 10 EUR (inkl. Eintritt in die Ausstellung)
Maximale Teilnehmerzahl 60
Vorverkauf über Bonnticket/VRS
Restkarten nach Verfügbarkeit an der Abendkasse
Podiumsdiskussion mit: Günter Knabe (Moderation) Journalist, Zentralasien-Experte, ehemaliger diplomatischer Korrespondent der Deutschen Welle, lebte lange in Kabul Rahraw Omarzad, afghanischer Schriftsteller, Künstler, Dozent und Experte für moderne persische Kunst, Gründer und Leiter des Zentrums für Zeitgenössische Kunst Afghanistans (CCAA)) Conrad Schetter, Wissenschaftler am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn; leitet dort die Forschungsgruppe „Governance and Conflict“, Publizist mit zahlreichen Veröffentlichungen über Geschichte und Gegenwart Afghanistans, leitet gegenwärtig verschiedene Forschungsprojekte im Nordosten und Südosten Afghanistans Siba Shakib, iranische Autorin, Journalistin und Filmemacherin, bekannt durch ihren Bestseller Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen, Beraterin der internationalen Schutztruppe ISAF in Afghanistan Rona Yussof Mansury, Mitbegründerin des Afghanischen Frauenvereins und Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung.
Platte in durchbrochenem Dekor, Frau mit Kind und weibliches Liebespaar, Afghanistan, Begram, 1. Jh. n. Chr., Afghanisches Nationalmuseum
Dr. Christian Luczanits, Kunsthistoriker und Spezialist für die buddhistische Kunst Indiens und Tibets, beleuchtet in seinem Vortrag dieses spannende Thema.