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VERANSTALTUNGEN
  KALENDER – MÄRZ 2012


ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum – Rahmenprogramm
Für Erwachsene
Dienstag, 6. März, 19–20.30 Uhr (Einführungsabend mit drei Folgeterminen) | ausgebucht
Dienstag, 13., 20. und 27. März, 18.30–21 Uhr

Zur Ausstellung ART AND DESIGN FOR ALL

Praxisangebot für Erwachsene

„Gut behütet!“ – Viktorianische Kopfbedeckungen



viktorianische Kopfbedeckung
© Beate Marks-Hanßen

Im 19. Jahrhundert ging man keinesfalls „oben ohne“! Ob als Weihnachtsgeschenk oder für den Karneval: Wir stellen selbst Hüte aus der Zeit Queen Victorias her – Damen können sich zwischen einer romantischen Schute und einem neckischen Hütchen entscheiden, Herren zwischen einer robusten Mütze und einer eleganten Raucherkappe für „zu Hause“. Die Basismaterialien werden gestellt, alle weiteren Zutaten (Stoff, Dekorationen etc.) können individuell vor dem Workshop von den Teilnehmern nach eigenem Geschmack besorgt werden. Am Einführungsabend gibt es hierzu Beratung und Empfehlungen.

Mit Beate Marks-Hanßen (Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Kostümkunde und einer Leidenschaft für´s Nähen)

In Kooperation mit Königsroth Bekleidungskunst
Logo Königsroth Bekleidungskunst

Teilnahmebeitrag: 60 €
(inkl. Material und Eintritt in die Ausstellung)
Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmer
Anmeldung: Fax: 0228 9171–244, per E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum Termin mitzubringen.
Information: Mo–Do 9–15 Uhr, Fr 9–12 Uhr, Telefon: 0228 9171–292

 


Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente – Rahmenprogramm
Freitag, 10. Februar, 16 Uhr (ausgebucht)
Freitag, 2. März, 16 Uhr, (ausgebucht), Dienstag, 6. März (ausgebucht) und Mittwoch, 7. März (ausgebucht), jeweils 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente

Lehrerfortbildung

Warhol, Basquiat, Clemente


Mit einem Ausstellungsrundgang führt die Kunsthistorikerin Nicole Birnfeld Sie in die Ausstellung ein.
Dauer: 90 Minuten

Teilnahme nur für Lehrerinnen, Lehrer und Referendare (kostenfrei).

Anmeldung erforderlich: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.

Information: Telefon 0228 91 71–263, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr


Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente – Rahmenprogramm
Dienstag, 6. März bis Donnerstag, 8. März, jeweils 10–16.30 Uhr (dreitägig) | ausgebucht

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente

Erzieherfortbildung

Lernort Museum


in Kooperation mit dem Institut für logopädische Beratung (ILoMe) und dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

Information und Anmeldung:
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Tel.: 0221 20100
www.fortbildung-caritasnet.de externer Link in neuem Browserfenster


Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente – Angebote zur Ausstellung
Dienstag, 13. März, 19 Uhr

Zur Ausstellung "Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente"
Angebote für Erwachsene

Vortrag in der Lounge
Mon Manège à moi. Zwischen Identität und Identifikation

„Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ Der Titel dieses Bestsellers zeigt die Schwierigkeiten mit dem „Ich“. Aber worin genau bestehen sie? Bereits der schottische Philosoph David Hume sprach vom „Ich“ in der Mehrzahl, ein Vorschein des Buddhismus, der dann mit Schopenhauer in der westlichen Philosophie Einzug hielt. In der Folgezeit wird deutlich, in welchem Maße Identität mit dem Willen zur Identifikation verbunden ist. Und Identifikation ist wichtig, um Werkgeschichte schreiben zu können. Ausgehend von den Gemeinschaftsarbeiten von Warhol, Basquiat und Clemente wird der zentralen Frage der Moderne nach dem Ich bis hin zu den neuesten Erkenntnissen der Kognitionswissenschaft nachgegangen.
Mit Thomas Ebers, Philosoph, Fachbuchautor und Verleger.

Teilnahmebeitrag: 9 €/7 € (mit Bonnausweis) inkl. Eintritt in die Ausstellung

Information und Anmeldung: Tel.: 0228 9171–263 (Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr, Freitag 9–12 Uhr); E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.


ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum – Rahmenprogramm
Mittwoch, 14. März, 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung ART AND DESIGN FOR ALL

Kino im Forum

Ein perfekter Ehemann

Ideal Husband
Filmstill


GB/USA 1999, 98 Minuten
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Originalfassung mit deutschen Untertiteln, DVD-Projektion
Regie: Oliver Parker
Mit Rupert Everett, Julianne Moore, Jeremy Northam, Cate Blanchett, Minnie Driver

Politische Erpressung, Insidergeschäfte, die Macht der Presse und der Liebe, die schwarzen Kassen des Gewissens – in manchem kommt einem Oscar Wildes Stück "An Ideal Husband" (1895) heute nur zu bekannt vor. Einmal mehr erweist sich Wilde in ähnlicher Weise wie Shakespeare als zeitlos und zeitgemäß zugleich. Die dramatisch-freche Komödie hat fast alles, was von einem guten Drehbuch verlangt werden darf: spannende Handlung, Figuren, die vom ersten Augenblick an unsere Anteilnahme haben, Dialoge, die in machiavellistischem Witz, in Eleganz und Geist den großen Screwball-Filmen der 30er und 40er Jahre – nach wie vor Ideal dieser Gattung – gleichkommen. Regisseur Oliver Parker hat Wildes Stück im Wesentlichen erhalten, inklusive vieler brillianter Dialogpassagen, zugleich hat er es filmischer gemacht. Herausgekommen ist eine unwiderstehliche Mischung aus Kostümfilm und zeitgemäßem Melodram, geprägt von leichtem Plauderton und beherrscht von durchweg großartigen Schauspielern.


Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek

 


Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente – Angebote zur Ausstellung
Dienstag, 14. Februar, 19 Uhr
Samstag, 17. März, 15 Uhr
Samstag, 14. April, 15 Uhr
Dienstag, 8. Mai, 19 Uhr
Weitere Termine sind auf Anfrage frei buchbar.

Zur Ausstellung "Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente"
Angebote für Erwachsene

Dialogführungen in der Ausstellung:
Der entschleunigte Blick.
Pop-Art und Graffiti – Alltag und Mythen


Jean-Michael Basquiat und Andy Warhol, Third Eye, 1985, Privatsammlung
© The Estate of Jean-Michel Basquiat / ADAGP, Paris, 2011
© The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Geht das zusammen? Die kühle Distanz des Pop-Art-Mitbegründers Andy Warhol, die wuchtig-figurative Malerei des Jean-Michel Basquiat und die verrätselten Bilder eines Francesco Clemente? Die legendäre New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre macht diese „ménage à trois“ möglich – es entstehen faszinierende Gemeinschaftsarbeiten, spannungsvoll und vital. Erkunden Sie – gemeinsam mit den Kunsthistorikern Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf – diesen faszinierenden Kosmos. Im Gespräch und mit bewährt „entschleunigtem Blick“ nähern wir uns den Werken, lernen die drei Künstlerpersönlichkeiten und ihre berühmten „Collaborations“ kennen und erfahren mehr über den grellen Starkult der Zeit – mit seinen mitunter bedrohlichen Schatten.

Dauer: 90 Minuten
Eintritt: 12 €/ermäßigt 8 €
Teilnehmerzahl: mindestens 5, maximal 25 Personen

Information und Anmeldung: Tel.: 0228 9171–263 (Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr, Freitag 9–12 Uhr); E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.


ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum – Rahmenprogramm
Dienstag, 20. März, 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung ART AND DESIGN FOR ALL

Vortrag im Forum

The Royal Wedding:
Hochzeitspomp bei Victoria und Albert

Karina Urbach
Karina Urbach kommentierte die Hochzeit von Kate und William
live für das deutsche Fernsehen


Queen Victoria hatte zu Recht Angst vor der Ehe. In ihrer Familie gab es keine einzige Verbindung, die ihr Hoffnungen auf den glücklichen Ausgang eines solchen Wagnisses machen konnte. Ihr Onkel George IV. hatte seine Hochzeitsnacht nur mit Hilfe von Alkohol überstanden, und ihr Vorgänger, König Wilhelm IV., produzierte eine unüberschaubare Zahl unehelicher Kinder. Dass die Queen doch heiratete, war eine rein hormonelle Entscheidung: Prinz Albert war einfach "wunderschön". Er war auch außergewöhnlich medienbewusst und inszenierte diese Hochzeit als gelungenen Neuanfang für die Royal Family.
Der Vortrag berichtet ‚live' von den Hochzeitsfeierlichkeiten am 10. Februar 1840 und geht der Frage nach, wie entscheidend ‚Pomp' als Überlebensstrategie der britischen Monarchie im 19. Jahrhundert wurde.

Karina Urbach ist Senior Research Fellow am Institute of Historical Research der Universität London. 2011 erschien ihre Biographie Queen Victoria im Verlag C. H. Beck. Sie war an mehreren Sendungen der BBC und des ZDF zur englischen Monarchie beteiligt.

Eintritt: 9 € ermäßigt 7 € (im VVK inkl. Gebühren)
Inkl. Eintritt in die Ausstellung

BONNTICKET Vorverkauf VRS

 


ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum – Rahmenprogramm
Mittwoch, 21. März, 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung ART AND DESIGN FOR ALL

Kino im Forum

Der Elefantenmensch


Filmstill: Der Elefantenmensch
Filmstill


GB 1980, 123 Minuten, FSK: ab 12 Jahre, deutsche Fassung
Regie: David Lynch
Mit Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wird ein monströs deformierter Mann von einem Schausteller von Jahrmarkt zu Jahrmarkt gezerrt, bis ein Chirurg sich der gepeinigten Kreatur annimmt. Doch ohne böse Absicht macht auch der Arzt aus dem "Elefantenmenschen" ein Opfer der sensationslüsternen Gesellschaft.

Das düstere, vernebelte London eines späten Dickens-Romans beherbergt in der Figur dieses "Elefantenmenschen" John Merrick eine Mischung aus "Quasimodo", dem "Glöckner von Notre Dame" und dem herangewachsenen Baby aus Lynchs "Eraserhead"(1977): eine missgestaltete, erschreckende und ausgestoßene Kreatur. In einer frühindustriellen Welt, in der geschundene Menschen in einer durch qualmende Schlote verfinsterten Stadt arbeiten und leben müssen, ist der Elefantenmensch ein komprimiertes Sinnbild seiner Epoche.
Die detailreiche Rekonstruktion des viktorianischen Zeitalters wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen gewürdigt.


Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €

In Kooperation mit der Bonner Kinemathek

 


ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum – Rahmenprogramm
Mittwoch, 28. März, 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung ART AND DESIGN FOR ALL

Kino im Forum

Der geheime Garten


Filmstill: Der geheime Garten
Filmstill


USA 1992, 101 Minuten, FSK: ab 6 Jahre, deutsche Fassung
Regie: Agnieszka Holland
Mit Kate Maberly, Heydon Prowse, Andrew Knott, Maggie Smith, John Lynch

Die kleine Mary wächst in Indien wie eine Prinzessin auf. Doch als ihre Eltern bei einem Erdbeben ums Leben kommen, muss sie zurück in das kalte, ihr längst fremd gewordene England. Nur widerwillig nimmt ihr Onkel sie auf seinem Herrensitz auf. Hier fühlt sich das Mädchen sehr einsam. Zudem scheint das alte, abgelegene Haus viele dunkle Geheimnisse zu bergen. Jede Nacht hört Mary das Schluchzen eines anderen Kindes, hinter dem verblichenen Wandteppich ist eine unheimliche Treppe verborgen, und den verwilderten Garten darf niemand betreten. Erst als sie sich mit Colin, ihrem invalidem Cousin, und Dickon, der mit Tieren reden kann, anfreundet und sie zusammen den Garten wieder zum Blühen bringen, ändert sich Marys tristes Dasein.

Agnieszka Hollands feinfühlige Adaption des Kinderbuchklassikers von Frances Hodgson Burnett ist faszinierend wie ein viktorianisches Bilderbuch. In dem gotischen Märchen voller subtiler Metaphern begeistert die großartige Kate Maberly mit dem differenzierten Porträt eines vereinsamten Mädchens.


Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €

In Kooperation mit der Bonner Kinemathek

 


Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente – Angebote zur Ausstellung
Mittwoch, 28. März, 19 Uhr

Zur Ausstellung "Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente"
Angebote für Erwachsene

Künstlergespräch in der Ausstellung
Work in Progress ─ Künstlerische Zusammenarbeit
Marietta Franke im Gespräch mit Walter Dahn, Stephan Reusse und Ulrich Pester

Künstlerische Zusammenarbeit scheint zu unterlaufen, was die Künstler der Renaissance als Errungenschaft selbstbewusst in den Raum stellten: Die Eigenständigkeit ihres Denkens und Arbeitens. Das Atelier der Künstler der „Mülheimer Freiheit“ – zu denen auch Walter Dahn (*1954) gehörte – war ein Raum, in dem gemeinsam gemalt, gedacht und Musik gemacht wurde. Seine eigene künstlerische Arbeit bewegt sich bis heute zwischen der Einsamkeit des Ateliers und der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Dabei steht der Fortgang des künstlerischen Prozesses im Vordergrund.
Ulrich Pester (*1980) hat bei Walter Dahn studiert und kennt sich auf verschiedene Arten im Feld der künstlerischen Zusammenarbeit aus, auch wenn seine Malerei zunächst in der Zurückgezogenheit seines Ateliers entsteht.

Stephan Reusse (*1954) arbeitet fortlaufend an einer Werkgruppe von fotografischen Porträts seiner Künstlerkollegen, an denen die Porträtierten mit künstlerischen Handlungen und/oder Ideen für ihre Inszenierung mitwirken. Im künstlerischen Raum der Zusammenarbeit stellt Reusses Werkgruppe als Work in Progress eine künstlerische Kontinuität her, die vor Augen hält, dass die Durchlässigkeit der Persönlichkeit für das Andere einen Schlüssel für den Fortgang der selbstbestimmten künstlerischen Arbeit darstellt.
Das Gespräch wird von der Kunsthistorikerin und freien Autorin Marietta Franke moderiert.

Dauer: ca. 70 Minuten
Eintritt: 9 €/ermäßigt 7 €
Teilnehmerzahl: maximal 60 Personen

Information und Anmeldung: Tel.: 0228 9171–263 (Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr, Freitag 9–12 Uhr); E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.


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