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VERANSTALTUNGEN
  SCHLAGZEUG IM FORUM


DRUMS SUMMIT
Schlagzeug in der Bundeskunsthalle
12. – 14. Oktober 2007



Ein Herz schlägt in Jedermanns Brust, deshalb bleibt die Trommel bei aller Komplexität in instrumentaler wie künstlerischen Ausgestaltung grundlegend und elementar und deshalb für fast jedermann musikalisch nachvollziehbar. Jede Musik strukturiert Zeit, aber das Schlagzeug tut es am kompromisslosesten. Nie reagiert das Publikum lauter und begeisterter als nach einem Schlagzeugsolo. Das Schlagzeug gehört längst da hin, wo auch andere Solo-Instrumente sind.
DRUMS SUMMIT
DRUMS SUMMIT - Schlagzeug im Forum
Konzerte
Freitag, 12. Oktober 2007 | 20 Uhr

8 Topschlagzeuger der Schweiz im Forum
Pierre Favre – The Drummers
Pierre Favres Traum von der Möglichkeit der klingenden Perkussion, von der orchestralen Dimension des Schlagzeugs, veranlasste ihn, das Projekt The Drummers ins Leben zu rufen. Das Perkussionsensemble versammelt einige der besten Schlagzeuger der Schweiz aus unterschiedlichen Generationen und mit unterschiedlichen Temperamenten.
Einzigartig ist hier diese mysteriöse Energie, die The Drummers verbindet und während eines Konzertes sehr schnell das Publikum Teil des musikalischen Geschehens werden lässt.
Samstag, 13. Oktober 2007 | 20 Uhr
Doppelkonzert: World-Music-Percussion und Schlagzeug-Ensemble im Forum
Alex Acuña Solo
Alex Acuña stammt aus Pativilca in Peru. Ab 1974 lebte und arbeitete Alex in Las Vegas, wo er mit Stars wie Elvis Presley und Diana Ross auftrat. Als Schlagzeuger und Percussionist der Jazz-Fusion-Gruppe Weather Report schrieb er in den Jahren 1975 bis 1977 Jazz-Geschichte, danach arbeitete er mit einer Vielzahl weiterer namhafter Künstlern zusammen, wie Paul McCartney, Joni Mitchell, Ella Fitzgerald, Chick Corea, Whitney Houston, Plácido Domingo, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Carlos Santana, Roberta Flack, U2 und Al Jarreau.
Zan Stewart von der Los Angeles Times schrieb: „Alex Acuña ist die Verkörperung des World-Music-Percussionisten, dem keine Stilrichtung fremd ist“.

Drums off Chaos
Manos Tsangaris, Jaki Liebezeit, Reiner Linke, Maf Retter, Thomas Kessler, Olek Gelba
Drums off Chaos, Anfang der 80er-Jahre in Köln gegründet, ist ein aus hervorragenden, namhaften deutschen Musikern bestehendes Schlagzeug-Ensemble, das sich in verschiedener Personenzahl zu unterschiedlichen Projekten zusammenfindet und abstrakte Trommelmusik auf der Basis harmonischer Gesetzmäßigkeiten spielt. Jahrzehntelange gemeinsame Erforschung unbekannter Wege des Trommelns und die Herstellung eigener Instrumente sind weitere Faktoren für den einmaligen Sound von Drums off Chaos.
Manos Tsangaris studierte Komposition bei Mauricio Kagel und Schlagzeug bei Christoph Caskel an der Musikhochschule Köln.
Jaki Liebezeit ist der wohl international bekannteste deutsche Trommler. Zunächst arbeitete Liebezeit als Jazz-Musiker, 1968 gründete er mit Holger Czukay, Irmin Schmidt und Michael Karoli die legendäre Formation „Can“.
Sonntag, 14. Oktober 2007 | 20 Uhr
Afro-cuban percussion, Latin und Jazz im Forum
Robby Ameen und Michael Riessler
Eigentlich libanesischen Ursprungs, wurde Robby Ameen jedoch bekannt durch seinen einzigartigen, kraftvollen afro-kubanischen Stil. Inzwischen gilt er weltweit als einer der Spezialisten für die Übertragung von afro-kubanischen Rhythmen auf das moderne Drumset.
Er spielte mit Größen wie Mongo Santamaria, Ruben Blades, Eddi Palmieri, Steve Swallow und Hilton Ruiz. Zuletzt tourte Robby Ameen mit dem legendären „Cream“-Bassisten Jack Bruce über alle großen Jazz- und Rockfestivals in Europa, Japan und den USA. Und Robby war auch der Schlagzeuger in den ersten Staffeln von „Sex and the City“.
Zusammen mit dem Klarinettisten und Saxofonisten Michael Riessler erarbeitet Robby Ameen für den Abend ein spezielles Programm.

DRUMS SUMMIT
DRUMS SUMMIT - Schlagzeug im Forum

Drums laboratory.
Workshops mit Robyn Schulkowsky

„Die beste Schlagzeugerin der Welt“
(DIE ZEIT)
Die amerikanische Perkussionistin Robyn Schulkowsky studierte an der University of Iowa Musik, gefolgt von weiteren Studien an Perkussionsinstrumenten und im Jazz bis 1977 in New York. Noch im selben Jahr wurde sie Director of Percussion Activities an der University of New Mexico, Albuquerque. Sie hat mit namhaften Komponisten wie John Cage, Karlheinz Stockhausen, Kevin Volans, Christian Wolff, Luigi Nono, Walter Zimmermann, Rebecca Saunders, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm zusammengearbeitet. Daneben ist Robyn Schulkowsky selbst als Komponistin tätig. Sie hat Bühnenmusik für mehrere Theaterproduktionen sowie eine Reihe von Solo- und Ensemble-Werken für Perkussionsinstrumente komponiert.

Freitag, 12. Oktober, und Samstag, 13. Oktober
Geschlossene Workshops im Forum (Achtung: verlegt aus dem Kunstmuseum) in Kooperation mit der Musikschule Bonn. Zuhörer (Eintritt frei) sind willkommen.

Sonntag, 14. Oktober | 11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr
Stündlich Schnupperworkshops für jedermann.
Die Platzzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist frei. Schriftliche Anmeldung erforderlich an das Symbol für EmailadresseForum der Kunst- und Ausstellungshalle unter Angabe von Alter, Geschlecht und musikalischer Vorbildung.

Die Ergebnisse der Workshops werden jeweils unmittelbar vor den Abendkonzerten präsentiert.
„Rhythmus ist Bildung“
(eine Behauptung)




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