Sonntag, 27. September 2009

DRUMS SUMMIT - Schlagzeug in der Bundeskunsthalle

11 Uhr / 14 Uhr / 16 Uhr. Foyer

Hula- und Trommelperformances im Foyer
mit Noenoe Zuttermeister, Hawaii und ihren Begleiterinnen Zwischen diesen Darbietungen im Foyer:
Sonic Massage mit Kenny Wollesen.
Alle Besucher sind eingeladen! Der Eintritt ist frei . 

ab ca. 20 Uhr

The Drumbassadors
René Creemers, Wim de Vries


Seit 2000 arbeiten die beiden holländischen Spitzen-Schlagzeuger René Creemers und Wim de Vries eng zusammen und bilden die erste Liga in Europa. Mit unglaublicher Virtuosität und Kreativität zaubern die beiden die unglaublichsten Geschichten aus ihren Instrumenten. Die Drumbassadors kombinieren in ihrer unnachahmlichen Art europäische, afrikanische und amerikanische Grooves, Sounds und Loops. So nimmt das Duo das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise, manchmal auch auf humorvolle Art, zieht alle Register auf seinen Instrumenten und verschmilzt sie mit vokalen Einwürfen, „gerappt“ oder gesungen, wobei aber immer die Musik und das Schlagzeug mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten, und nicht die Drum-Show, im Vordergrund steht. Auch für Nicht-Schlagzeuger ist eine Drumbassadors-Performance ein einmaliges Erlebnis.

ab ca. 21.30 Uhr

Al Foster Quartett
feat. Eli Degibri, sax, Douglas Weiss, bass, Adam Birnbaum, piano



Eine Legende kommt nach Bonn, die mit Miles Davis die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt hat. Foster wuchs in New York City auf, wo er das Schlagzeugspiel autodidaktisch erlernte. Er arbeitete bereits im Alter von sechzehn Jahren mit Hugh Masekela, später mit Ted Curson und Illinois Jacquet, nahm (unter dem Namen Aloysius Foster) mit Blue Mitchell bei Blue Note das Album The Thing to Do auf und trat um 1966 mit Lou Donaldson und Kai Winding auf. 1972 hörte ihn Miles Davis bei einem Auftritt im Cellar Club in Manhattan und holte ihn in seine Band. Die Zusammenarbeit dauerte bis 1985; Foster wirkte in dieser Zeit an zehn Alben der Miles-Davis-Band mit, wie 1975 beim Livealbum Pangaea. Danach gehörte er den Bands von Herbie Hancock, Sonny Rollins und Joe Henderson an und arbeitete mit Musikern wie Freddie Hubbard, McCoy Tyner, Wayne Shorter, Bobby Hutcherson, John Scofield, Pat Metheny, Charlie Haden, Randy und Michael Brecker, Bill Evans, George Benson, Kenny Drew, Carmen McRae, Stan Getz, Toots Thielemans, Chick Corea, Thelonious Monk, Dave Holland, Branford Marsalis, Sting, John McLaughlin, Michel Petrucciani und Dexter Gordon. Miles Davis in seiner Autobiographie: „ Schließlich ersetzte ich Jack DeJohnette am Schlagzeug durch Al Foster. Er war mir im Cellar Club in der 95sten Straße in Manhattan aufgefallen, wo ich meinen alten Freund Howard Johnson besuchen wollte....ich ging oft zum Essen hin, weil er die besten Brathühnchen der Welt macht. Eines Abends hatte Howard eine Band mit dem Bassisten Earl Mays als Leader, der früher bei Dizzy gespielt hatte. Es war eine wahnsinnig gute, kleine Band und Al Foster saß am Schlagzeug. Er war umwerfend mit seinem Groove und seinen messerscharfen Einsätzen. Genau das suchte ich.“

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