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„Mission Impossible“
Internationaler Filmmusikpreis Bonn 2004
Jazz-Gala zu Ehren von Lalo Schifrin mit dem Jugendjazzorchester der Bundesrepublik
Deutschland unter Leitung von Peter Herbolzheimer
Moderation: Anke Engelke
Sonntag, 20. Juni 2004, 11 Uhr
Alle
zwei Jahre, so auch 2004 soll in der Bundeskunsthalle das Lebenswerk
eines herausragenden internationalen Filmmusik-Komponisten geehrt
werden, dessen Schaffen zwischen autonomem Repertoire und anspruchsvoller
Gebrauchsmusik als ein herausragendes Gesamtwerk dessen künstlerische
musikalische Vielfältigkeit sichtbar macht.
Nach den Preisträgern Martin Böttcher, André Previn,
Ravi Shankar, Ennio Morricone und Mikis Theodorakis wird ihn dieses
Jahr Lalo Schifrin erhalten, der Pionier der Jazzmusik im Film. |
Der gebürtige Argentinier gehört zu einer Handvoll Komponisten,
die in den 60er Jahren die Filmmusik entscheidend verändert haben
und bis heute stilbildend sind. Zu den anderen zählen vielleicht
noch Quincy Jones, Neal Hefti, Michel Legrand oder Johnny Mandel.
Obwohl Schüler von Olivier Messiaen, kam Schifrin vom Jazz, der
als Filmmusik bis dahin keine Rolle spielte, bzw. er wurde lediglich
mit Prostitution oder Gangstertum assoziiert. Im Cincinnati Kid
hat Schifrin eine ganze Tapisserie an Themen erfunden, die den Film
psychologisch und emotional nicht nur stützt, sondern gestaltet.
Es wird kein durchgehendes Thema in der Vordergrund geschoben, sondern
die Titelmelodie taucht immer wieder eher diskret oder versteckt auf.
Diese Musik berührt noch heute. Unvergessen ist seine Musik zu
Filmen wie Mission Impossible, Dirty Harry oder Bullitt.
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© aller Bilder: KAH, Peter Oszvald
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