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live arts – Steve Reich | Six Pianos
Samstag, 7. April 2018
20.00 Uhr

live arts – Steve Reich | Six Pianos

Bundeskunsthalle – live arts – widmet sich den darstellenden Künsten, insbesondere Tanz, Theater, Musik und Performance. Im Rahmen der Reihe freuen wir uns nun auf sechs renommierte Vertreter der zeitgenössischen Musik.

 

Sechs Pianisten, sechs Flügel, ein Abend: Gregor Schwellenbach (Kompakt), Kai Schumacher und John Kameel Farah (Neue Meister), sowie Erol Sarp (Grandbrothers), Daniel Brandt und Paul Frick (Brandt Brauer Frick) spielen und erweitern Steve Reichs meisterhafte Komposition »Six Pianos« von 1973 im Forum der Bundeskunsthalle, bevor sie damit auch das Publikum der Elbphilharmonie beglücken.

Mit einem komplett ausverkauften Konzert in der Kölner Philharmonie im Mai 2016 erlebte das von Gregor Schwellenbach begründete Projekt seine furiose Premiere. In fast unveränderter Besetzung haben sich die Musiker nun erneut zusammen getan. Alle sechs Solisten dieses Konzertabends entspringen einer neuen Generation von Pianisten, die – klassisch ausgebildet – einen ganz selbstverständlichen Umgang mit moderner Pop- und Clubmusik pflegen. Allen gemeinsam ist außerdem ein starker Bezug zum Werk Steve Reichs, welcher als Ausgangspunkt ihres Schaffens zu verstehen ist und die Zusammenarbeit begründet.

22 €/ermäßigt 15 € (inkl. VVK-Gebühren sowie Hin- und Rückfahrt innerhalb des VRS)
Eintrittskarten sind an der Kasse oder über Bonnticket im Vorverkauf erhältlich
Informationen zum Kartenvorverkauf
Information: T +49 228 9171–200

In Zusammenarbeit mit
 

Mit freundlicher Unterstützung von

Ein Projekt von:
Gregor Schwellenbach
Als Musiker an zwölf verschiedenen Instrumenten ist Gregor Schwellenbach meistens unterwegs, in verschiedenen Szenen von Pop bis zu Neuer Musik und zurück. Seine Kompositionen sind in Film und Fernsehen so gefragt wie in Theatern im ganzen Land.
Mit allen subkulturellen Wassern gewaschen und getarnt als genialer Dilettant zieht er im richtigen Moment allerdings doch gerne die Karte des an der Hochschule erlernten, klassischen Kompositionshandwerks. Des Weiteren hat er Elektronik für Performance-Spektakel programmiert, Werbemusik dirigiert, Hörspiele produziert und eine Oper über Zucker geschrieben. Seine Lust an subversiver Konzeptionalität, sein gnadenloser Spieltrieb und sein Mut zur eingängigen Melodie verbinden ihn mit der Musik von Kompakt, deren vormals rein elektronische Tanzflur-Kracher er einst mit Bleistift in Partituren festgehalten und zu herzzerreißenden, polyphonen Studien umgeformt hat. Für Kompakt-Superstar Kölsch hat Gregor mehrfach als Co-Komponist und Orchesterleiter bei dessen Albumproduktionen mitgewirkt. Für Künstler des Düsseldorfer New Fall Festivals arrangiert er regelmäßig Orchesterbegleitungen für deren Live-Konzerte. 

John Kameel Farah
John Kameel Farah führt seine Musik meist unter simultaner Verwendung von Klavier, Computer, Synthesizern und Elektronik auf. Seine Stücke sind Hybride aus Improvisation, Komposition und elektronischer Musik - beeinflusst durch Elemente früher und barocker Tastenmusik, Musik aus dem Nahen Osten, elektronischer Tanzmusik und elektro-akustischen Klängen.

Erol Sarp (Grandbrothers)
Die Grandbrothers machen kontemporäre Klaviermusik, die sehr von den experimentellen Größen des Genres, aber auch von neuer, elektronischer Musik geprägt ist, und stehen für eine erstaunliche Verbindung Analogem und Digitalem. Sie schaffen es, dass sich ein Flügel wieder aufregend und abenteuerlich anhört.

Daniel Brandt / Paul Frick (Brandt Brauer Frick)
Brandt Brauer Frick ist ein Techno-Projekt aus Berlin. Die Basis des Projekts bilden Klänge aus dem Instrumentarium der klassischen Musik, welche anfangs gesampelt, später in einem zehnköpfigen Ensemble auch live vorgeführt wurden.

Kai Schumacher
Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Er verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in seinem Solo-Repertoire liegt auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21.Jahrhunderts. Mit »Beauty In Simplicity« (VÖ September 2017, NEUE MEISTER) verbindet Kai Schumacher jetzt Originalkompositionen und eigene Bearbeitungen für Klavier und „enhanced piano“ zu einem repetitiven Set zwischen Meditation und Manie. In Werken von Erik Satie, Steve Reich oder Moderat trifft Minimal Music auf ihre ästhetischen Wegbereiter und Epigonen aus Ambient, Techno und Postrock.

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