Was ist eine gute Ausstellung?

Im Rahmen des Freiwilligendienstes (FSJ Kultur = Freiwilliges Soziales Jahr Kultur) an der Bundeskunsthalle erstellten die FSJKler Philipp Plogmaker und Eva Wingen einen Film, der die Menschen hinter den Ausstellungen porträtiert. Ihre vielfältigen Antworten auf die Frage, was für sie eine gute Ausstellung sei, spiegelt letztlich die Vielfalt der Ausstellungen und des Rahmenprogramms der Bundeskunsthalle wider.

Treffpunkt Pyramide – ein Kinderhörspielskript

VON LAURA BREITNER
Eigenständiges Projekt des Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur 2017/2018 im Bereich „Projektmanagement“.

Maike und Moritz betrachten  nach einem langen Tag die Bundeskunsthalle während der ruhigen Abendstunden – aber  ist es dort wirklich so leer, wie es scheint?

In einem spannenden Abenteuer erleben Maike und Moritz die Bundeskunsthalle bei Nacht und entdecken ein wohlgehütetes Geheimnis!

 

Personenbeschreibungen:

Hans ist der große Bruder von Günther. Er ist einer der Einbrecher und für die Pläne zuständig. Hans ist ständig genervt von seinem Bruder. 

Günther ist einer der Einbrecher und der kleine Bruder von Hans. Er hat immer schlechte Ideen und nie eine Ahnung, was gerade passiert.

Maike (12 Jahre alt) ist die große Schwester von Moritz. Sie ist sehr neugierig und will immer etwas erleben. Eigentlich ist sie viel mutiger als Moritz, aber wenn es hektisch wird, bekommt selbst sie etwas Angst.

Moritz (9 Jahre alt) ist Maikes kleiner Bruder. Er ist eher schüchtern und vorsichtig, aber wenn es darauf ankommt, weiß er direkt, was zu tun ist.

 

*Tür knarzt* (linke Eingangstür Hauptpforte)

Hans: (flüsternd) Ey, psst Günther. Immer dasselbe mit dir. Nicht mal ’ne Tür kannst du leise öffnen.

Günther: (plump, lauter) Tut mir Leid, Hansi…

Hans: (wird lauter und lauter) Bist du verrückt geworden?! Was hab ich gerade gesagt?! Du sollst leise sein, sonst bekommt die ganze Welt mit, dass wir hier einbrechen wollen!

Günther: Hä, wer schreit denn jetzt hier rum?!

*Streitereien werden immer leiser*

Erzähler: Zur späten Stunde dieses Sommerabends  sind die zwei Amateurganoven nicht die Einzigen, die noch auf den Beinen sind. Im Reihenhaus gegenüber der Bundeskunsthalle fällt es den Geschwistern Maike und Moritz schwer, einzuschlafen. Heute waren sie das erste Mal in der Kunst- und Ausstellungshalle. Sie hatten so viel gesehen, entdeckt, und dementsprechend gab es einiges zu diskutieren.

*Klopfen an Kinderzimmertür*

Mutter: Maike, Moritz, schlaft ihr etwa immer noch nicht?!

Moritz: (quengelt) Mamaaa, es ist viel zu warm, ich kann nicht einschlafen! Aber Maike will ja wegen der Mücken das Fenster nicht aufmachen!

Maike: (genervt) Mein Gott, dann mach es halt auf.

Mutter: Und dann ab ins Bett, morgen ist Schule!

*Tür geht zu und fällt ins Schloss*

*nackte Füße tapsen über den Boden* *Fenster wird geöffnet*

Moritz: (zögerlich) Maikeee?

Maike: (genervt) Was gibt’s denn jetzt schon wieder?

Moritz: Komm mal rüber zum Fenster. Das musst du sehen.

Maike: Warum?

Moritz: Komm einfach und schau!

Maike: *genervter Seufzer*

*Maikes Schritte zum Fenster*

Erzähler: Was sie da am Hintereingang der Ausstellungshalle erblicken, verschlägt den Geschwistern den Atem und lässt sie erstarren. Sie sehen  zwei schwarzgekleidete Personen, die sich offensichtlich zu streiten scheinen!

Maike: (zögerlich) Die sehen nicht so aus, als würden die dahin gehören.

Moritz: (ängstlich) Meinst du, das sind Einbrecher? Sollen wir die Polizei rufen?

Maike: Nein, bist du verrückt?! Was ist, wenn nur Bilder geliefert werden? Wir sollten das erstmal selbst untersuchen. 

Erzähler: Getrieben von ihrer Neugier beschließen die Kinder, aus dem Haus zu schleichen und den Dingen auf den Grund zu gehen.

*Schritte, Schleichen, langsames Türe öffnen/schließen*

An der Hintertür angekommen, sehen sie, dass diese aufgebrochen wurde, die Gestalten jedoch verschwunden sind.

Erst jetzt bemerken die beiden die vielen Pakete, die sie umgeben.

Moritz: Was sind das für Päckchen, die hier rumliegen?

Maike: Woher soll ich das wissen?

Moritz: Maike, mir gefällt das hier nicht. Können wir nicht…

Maike: Psst. Da kommt jemand.

*lauter werdendes Gespräch der zwei Ganoven*

Günther: Hansii, Dauert das noch lange? *Bauchgrummeln* Ich hab Hunger!

Hans: Willst du jetzt, genau hier, während wir den Laden ausrauben, ’ne Pause machen? Wieso hab dich nur mitgenommen… Wir haben noch einiges vor uns. Jetzt geht’s erst richtig los. Wir treffen uns gleich an der Pyramide, genau dort, wo das X auf der Karte steht.

*zurück zu Maike und Moritz*

Maike: Mist! Da kommt jemand!

Moritz: (verängstigt) Maike, wir sollten wirklich abhauen. Lass und bitte einfach nach Hause gehenHa

Erzähler: Panisch greift Maike nach dem Arm ihres Bruders und zieht ihn durch die Hintertür  hinein in die Bundeskunsthalle. Sie irren durch Flure, rennen an unzähligen Türen vorbei, Treppen hoch, Treppen runter, doch jede Tür ist verschlossen.  Es scheint unmöglich, ein Schlupfloch zu finden in diesen langen, endlosen Gängen. Als sie die Hoffnung schon fast aufgegeben haben…

*schweres Ein und Ausatmen (außer Puste)*

Moritz: Daaaa!

Erzähler: Die Geschwister blicken auf eine Tür, die durch einen Türstopper einen Spalt breit aufgehalten wird.

Maike: Nichts wie rein!

Moritz: Warte! sieh doch, der Zettel. *Zähes und langsames Lesen* „ D…deeee…feee…defeeeeek…t?…“

Maike: „Defekte Türen! Bitte Türen nicht schließen. Von innen nicht mehr zu öffnen“

Erzähler: Moritz’ und Maikes Blicke treffen sich. Beiden ist bewusst, dass dies nicht der sicherste Ausweg ist. Jedoch bleibt ihnen nichts anderes übrig, und sie betreten den Raum.

*Die Tür knallt hinter ihnen zu*

Moritz: Maike? (fragend) Maikeee ?! ( panisch) Die Tür ist ins Schloss gefallen. Maike, Maike, MAike MAIke, MAIKe, MAIKE …

Maike: (genervt) Moritz, ich weiß. Ich hab’s auch gehört!!

Moritz: Nein, du verstehst das nicht. Ich habe doch (stotternd), ich, ich hab’ doch dieses Karlstrophobie.

Maike: Stimmt doch gar nicht! Du weißt nicht einmal, wie das heißt! Nämlich Klaustrophobie! Jetzt beruhig dich doch erst mal. Wir kommen hier schon wieder raus.

Moritz: Ist mir egal, wie das heißt!  Jedenfalls habe ich Angst.

Maike: Dann hör auf zu quengeln und such einen Ausweg…

Moritz schau doch!

Erzähler: Maike zeigt mit dem Finger quer durch den Raum. Und tatsächlich! Auf der gegenüberliegenden Seite erblickt sie eine weitere Tür.

*Schritte durch den Raum*

Maike: (erleichtert) Sie ist offen! Komm schnell durch.

Erzähler: Die Tür führt geradewegs in die Ausstellung der Performance-Künstlerin Marina Abramović. Sie blicken zögerlich in die große Halle. Moritz erstarrt. Da ist eine Person…in einem Kasten…an der Wand??( fragend, verwirrt, immer skeptischer werdend, Erzähler ändert seinen Erzählertonfall)

Moritz: Ist das ein lebendiger Mensch?

Maike: Er atmet und hörst du das?

*Schweres Atmen und leichtes Schnarchen*

*eilende Schritte*

*In der Ferne hört man eine Tür (das hört nur Maike)

Moritz: (zu Performer) Heeyy. Hallooo. Entschuldigung?!!

Maike: (unsicher) Sag mal, da ist doch wieder jemand reingekommen… Verhalt dich lieber unauffällig. Sonst wissen die noch, dass wir hier sind!

Moritz: (immer noch zu Performer) Halloo... Sie müssen uns helfen. Zwei Einbrecher... *Maike hält ihm den  Mund zu*

*Moritz murmelt mit Maikes Hand auf dem Mund*

Günther: Da ist jemand.

Hans: Das hast du dir eingebildet.

Günther: (drängt) Nein. Ernsthaft. Da hinten waren Stimmen!

Hans: (sarkastisch) Wenn der arme, kleine Günnie so sehr Angst hat, dann gehen wir mal nach hinten und gucken nach. Und wenn da niemand ist, durchsuchen wir das  kompleeeeette Museum und wenn da immer noch keiner ist, gehen wir Heim!

Günther: Gute Idee. Hansi, du bist so schlau!

Hans: *Klatscher auf die Stirn* Hast du noch alle Tassen im Schrank? *Seufzer* Lass uns bitte einfach weitermachen.

*Ein Geräusch aus Maikes Richtung ist zu hören. Hans und Günther werden aufmerksam*

Hans: (abgehackt, bleibt stehen wie festgefroren) Da ist jemand.

Günther: Hab ich’s dir doch gesagt!

Hans: (flüsternd) Komm, wir sehen nach.

Erzähler: Das ist das Stichwort für die Geschwister, sich aus dem Staub zu machen.

Hektisch schauen sich die Kinder im Raum um. Angst steigt in ihnen auf. Nirgends ein Versteck. Panik macht sich in ihnen breit. Es scheint unmöglich, sich zwischen  Bildern, Bildschirmen und geraden Wänden unsichtbar für die Diebe zu machen.

Da kommt Maike die rettende Idee: Wenn sie sich nicht unauffällig hinter etwas verstecken können, dann eben auffällig vor etwas.

Moritz: (nervös) Maike wie soll das funktionieren? Auffällig vor etwas verstecken?

Maike: Wir tarnen uns als Performer. Du erinnerst dich an die Person in dem Kasten an der Wand am Anfang? So funktioniert’s!

Erzähler: Maike und Moritz setzen  sich eine Ecke weiter auf zwei gegenüberstehende Stühle, die zu einer Performance der Künstlerin Marina Abramović gehören. Während der Original-Perfomance saßen sich auf diesen Stühlen die Künstlerin und ein Gast gegenüber und schauten sich beliebig lange, manchmal stundenlang, in die Augen.

Maike: Hoffentlich kaufen sie uns ab, dass wir Wachsfiguren sind. Halt die Luft an. *Einatmer. abruptes Luftanhalten*

Erzähler: Die Schritte der Einbrecher werden lauter. *lauter werdende Schritte* und sie laufen geradewegs in die Richtung der beiden Kinder. Günthers Blick schweift kurz über die Performance. Er läuft dann jedoch unbeirrt an den Kindern vorbei.

*erleichtertes Ausatmen* (leider zu laut)

Günther: *dreht sich um* Moment! Was war das?!

Maike: Laaaaaaauuuuuuf!!! *Rennen* *Spannungsvolle hektische Musik*

Erzähler: Hektisch und schnell geht es kreuz und quer durch die Ausstellung.

Moritz: *außer Puste* Maike ich kann nicht mehr. Wie sollen wir sie abschütteln? (während sie rennen)

Maike: Der Tisch da vorne! Lass uns ihn umschmeißen!

Erzähler: Maike zeigt mit ihrem Finger auf einen Tisch in der Ausstellung, auf dem Häufchen aus Linsen und Reiskörner liegen. Die Kinder stoßen den Tisch um. Reiskörner und Linsen kullern in alle Richtungen.

*Aufprall auf dem Boden* (Ganoven fallen auf den Boden)

Hans: Aua!

Günther: Ahh verdammt!

Maike: Die Einbrecher sind hingefallen! Jetzt haben wir einen kleinen Vorsprung. Wir brauchen einen Plan. Was machen wir jetzt?

Moritz: Erinnerst du dich… an diesen Raum… der...der  am Anfang. Weißt du der, der mit den Türen.

Maike: Ach ja, klaaar der Raum mit den Türen. Jetzt weiß ich genau welchen du meinst. Es gibt hier ja nur 10.000 Räume mit 150.000  Türen.

Moritz: Man Maike...(außer Puste) Der Raum mit dem Zettel und den defekten Türen. Wir stellen uns hinter die Tür, sodass sie uns nicht sehen und schlagen sie dann von außen zu, wenn die Diebe in den Raum reingelaufen sind.

Maike:  Bruderherz. Genial! Dann sitzen sie in der Falle und wir rufen die Polizei. Los, ab hinter die Tür. Pssst, sie kommen.

Günther: Wir haben sie verloren. Wo sind die Gören denn jetzt hingelaufen?

Hans: Warum ist eigentlich ausgerechnet in dieser Nacht das Museum voller Menschen? Komische Performer in Kästen an Wänden und jetzt diese Kinder. Die haben hier überhaupt nichts zu suchen!

Günther: Wir doch auch nicht...

Hans: Wenn wir die nicht schleunigst finden, rufen sie die Polizei, und die sperren uns ein!

Und wenn nicht, dann tu ich es! Man sollte dich aufgrund deiner Dummheit wirklich wegsperren!

Günther: Vielleicht sind sie hier rein.

Hans: Ja worauf wartest du noch, komm, wir schauen.

Maike: Moritz. Jeeetzt!!!

*Rums* (Türe schlägt zu)

*Poltern an der Tür*

Hans: (gedämpfte Stimme) Hey, was soll das?! Lasst uns sofort hier raus!

Erzähler: Endlich hatten sie es geschafft! Sie hatten die Ganoven eingesperrt. Die Geschwister wussten, was sie zu tun hatten. Die Siegesfeier musste auf später verschoben werden.

Maike: Lass uns jetzt schnell die Polizei alarmieren! Ich glaube vorne an der Kasse war ein Telefon!

*Schritte*

Erzähler: Während Maike zielstrebig in Richtung Kasse läuft, bleibt Moritz plötzlich auf halbem Weg stehen und hebt etwas vom Boden auf.

Maike:…Ok! Wir bleiben hier und warten auf den Polizeiwagen. *Hörer wird aufgelegt*

Also Moritz, die Polizei hat gesagt dass… Moritz? Moritz?!

Erzähler: Hektisch dreht Maike sich im Kreis. Doch weit und breit ist kein Moritz in Sicht.

Maike: So ein Mist! Wo kann er denn nur hin sein? Vielleicht ist er zurück in die Ausstellung… Ich muss ihn finden! *Rennen, Schnaufen*

Erzähler: Maike irrt durch das Haus. Moritz scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein.

Maike: (verzweifelt) Moritz?

Moritz: (leise aus der Ferne) Hier!

Erzähler: Schließlich entdeckt sie ihn an der steinernen Pyramide im Untergeschoss.

Moritz: Maike, Maike, guck mal was ich gefunden habe!

Maike: (aus der Puste) Du kannst doch nicht einfach wegrennen…

Moritz: Guck doch mal. Die Dumpfbacken haben die Karte verloren, von der sie eben noch geredet haben.

Maike: Ja, und?

Moritz: Wir stehen jetzt an der Stelle, die mit dem X auf der Karte markiert ist. Hier muss irgendwas versteckt sein, meinst du nicht auch?

Maike: (überlegt) Mhm.

Erzähler: Maike geht langsam auf die Pyramide zu. Irgendwo muss es doch einen Hinweis geben?! Was verbirgt sich wohl unter dem Stein? Diamanten? Goldbarren oder Millionen von Euros? Die Beiden stehen wie gebannt vor der Pyramide. Sie suchen nach Knöpfen oder Einkerbungen, aber sie können keine Hinweise finden.

Plötzlich entdeckt Moritz ein Stück abstehende Folie an einer Kante der Pyramide.

Er beginnt zusammen mit Maike die Folie abzuziehen.

Maike: (erstaunt) Ich glaub es ja nicht! Moritz! Das ist gar keine Pyramide aus Stein oder Marmor! Das war die ganze Zeit nur eine Folie, die dort aufgeklebt wurde! Eine Tarnung! Die Pyramide ist in echt aus purem Gold!

*Man hört die Polizei eintreffen*

Polizei: Hallo, wer hat hier die Polizei gerufen?

Erzähler: Hand in Hand laufen Moritz und Maike nach oben. Dort stehen einige Polizisten mit Notizblöcken und Stiften in der Hand, aber zuerst wollen sie wissen, wie es Maike und Moritz denn überhaupt geht.

Polizei: Was ist denn passiert, was ist der Notfall?

*Kurze Stille*

*Wildes Durcheinander Gerede der beiden Geschwister*

Polizei: Moment. Kinder, jetzt noch mal von vorne, einer nach dem anderen.

Erzähler: Die Geschwister erzählten die ganze Geschichte mit allen Details von Anfang bis Ende. Sie erzählten von den Paketen an der Anlieferung, dem wilden Hin und Her in der Marina-Abramović-Ausstellung und von der schlafenden Performerin.

Die Polizei ist schwer beeindruckt, was die Kinder alles gemeistert hatten. Dank ihnen können die Besucher demnächst eine Pyramide aus purem Gold bestaunen. Und es dauerte nicht lange, bis die Gauner abgeführt wurden.

*Handschellen klicken*

Polizist: Moment, den Einbruch und die Verfolgungsjagd  hat also auch die Performerin beobachtet? Bringt sie bitte her!

Maike: Aber sie darf doch nicht da raus, ihr müsst zu ihr gehen!

Erzähler: Die Geschwister stehen nun mit einer Schar verwirrter Polizisten vor den drei Plattformen. Eine junge Frau wälzt sich im Bett hin und her.

Polizist: (räuspert sich) Entschuldigung? Es tut mir Leid, aber wir hätten da einige Fragen an Sie! Wer sind Sie denn überhaupt?

Performer: (verschlafen) Die Performerin.

Polizist: Können Sie das etwas genauer beantworten? Wir brauchen Ihren Namen für die Unterlagen.

Performer: Rita.

Polizist: Was haben Sie heute Nacht beobachtet? Hier war ja anscheinend ein großer Raubzug im Gange! Sie haben doch sicher etwas davon mitbekommen…

Performer: ehhh… ich hab’ geschlafen.

Polizist: Sie haben sicher nichts beobachtet, oder gehört, sind nicht wach geworden? Das kann doch unmöglich sein! Es wurde sogar ein Tisch ganz in Ihrer Nähe umgeworfen! (nachdrücklich)

Performer: Ne.

Polizist: (sauer) Sie können mir doch nicht erzählen, dass Sie die ganze Nacht in der Ausstellung geschlafen haben, ein lautes Tischumstoßen und das ganze Geschrei nicht gehört haben. Sie müssen doch… Sie müssen doch wach geworden sein!

Performer: *sanftes, aber noch leises Atmen bzw. Schnarchen*

Polizist: Hallo? Hallooo?

Performer: *Schnarchen*

Erzähler: Währenddessen wurden Maike und Moritz sicher nach Hause begleitet. Erschöpft liegen die beiden in ihren Betten und können immer noch nicht glauben, was sie heute Abend alles erlebt haben.

Maike: Moritz?

Moritz: Mh?

Maike: Das haben wir gut gemacht!

Moritz: Das stimmt schon, aber das nächste Mal bleiben wir lieber einfach von vornherein im Bett.

Ende.

(erstes Konzept: Charaktere Maike und Moritz)

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