Digitale Angebote

Mit unseren digitalen Angeboten können Sie einige der Kunstwerke unserer Ausstellungen auch online erleben. Ob Videoformate wie Masterworks, Online-Zeichenkurse oder Tutorials für das Gestalten mit den Kindern daheim – hier ist für jeden etwas dabei!

#masterworks

Für alle, die mehr über die Kunstwerke unserer Ausstellungen erfahren möchten: In kurzen Clips stellen Kurator*innen, Führungspersonal und weitere Expert*innen in loser Folge ausgewählte Meisterwerke vor.

Online Tutorials

Digitale Familien-Tutorials für das kreative Gestalten zuhause!

Audioguide-App

In Deutsch, Deutscher Gebärdensprache, Audiodeskription für Blinde
Den kostenlosen Audioguide erhalten Sie direkt auf Ihr Smartphone.
Download im App Store oder über Google Play

    

Leihgeräte sind vor Ort aktuell nicht verfügbar.

Künstlerische Konzeption und Produktion:

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren:

Neues aus der Bundeskunsthalle
In dieser Ausgabe werfen wir u.a. einen Blick in den Aufbau von Dress Code und besuchen die...
Listening to the Future
Das neue Diskursformat der Bundeskunsthalle geht an den Start. Premiere ist am 12. Mai 2021 im...
Bilderuniversum aus tausend Abbildungen
In den 1920er Jahren entwickelte der Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby Warburg (1866–1929) seinen...
Internationales Radioballett auf dem Dach der Bundeskunsthalle
14 internationale Künstler*innen zeigen mit einem Radioballett eine neue Verbundenheit über...
Welche Relevanz haben ihre Schriften heute?
Kuratorin Monika Boll und Ausstellungsleiterin Katharina Chrubasik führen durch die Ausstellung und...
Hannah Arendt mit Zigarette in der Hand.
Tuesday, 9. March
10:00 Uhr - Sunday, 20. June 19:00 Uhr
Hannah Arendt
und das 20. Jahrhundert
„Das 20. Jahrhundert ist ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen.“ – Amos Elon, Journalist und Schriftsteller

Hannah Arendt (1906–1975) war eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen ihrer Epoche. Kontrovers und eigensinnig nahm sie Stellung zu Ereignissen ihrer Zeit. In ihren Urteilen folgte sie keiner Tradition oder politischen Richtung. „Denken ohne Geländer“, nannte sie das.

Die aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflüchtete jüdische Publizistin prägte maßgeblich zwei zentrale Begriffe: „Totale Herrschaft“ und „Banalität des Bösen“. Sie schrieb über Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, den Eichmann-Prozess, den Zionismus, das politische System und die Rassentrennung in den USA sowie die Studentenproteste und den Feminismus.
Keines der Themen ist abgeschlossen. So zeigt die Ausstellung ein Leben und Werk, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt und bis heute voller Sprengkraft ist. Die Präsentation ist keine biografische, sondern beleuchtet Arendt als öffentliche Intellektuelle: die Kontroversen, die sie führte, die Einsichten, die sie hervorbrachte, die Irrtümer, denen sie unterlag. Immer wieder fordern Hannah Arendts Thesen auch in aktuellen politischen Zusammenhängen unser eigenes Urteilsvermögen heraus, gerade in einer Zeit, in der die Demokratie an vielen Orten der Welt Gefahr läuft, unterwandert zu werden.

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Kooperation mit der Bundeskunsthalle

(Abb.: Hannah Arendt an der University of Chicago, 1966 © Art Resource New York, Hannah Arendt Bluecher Literary Trust)

Weitere Informationen
Wednesday, 10. March
10:00 Uhr - Sunday, 25. July 19:00 Uhr
Aby Warburg
Bilderatlas Mnemosyne – Das Original
In den 1920er Jahren entwickelte der Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby Warburg seinen „Bilderatlas Mnemosyne“.

Für dieses Projekt studierte er die motivischen Wechselwirkungen zwischen Kunstwerken aus der Antike und der Renaissance bis hin zur Gegenwartskultur. Um die historisch immer wiederkehrenden visuellen Themen und Muster erkennbar zu machen, stellte Warburg in seinem Atlas Abbildungen historischer Kunstwerke aus dem Nahen Osten und Europa neben zeitgenössische Zeitungsausschnitte und Werbeanzeigen.
Seine Methode setzte neue Maßstäbe: Motive und Darstellungen wurden erstmals epochenübergreifend betrachtet. Seine Arbeit überschritt die Fachgrenzen zwischen Kunstgeschichte, Philosophie und Anthropologie und war grundlegend für die heutigen Disziplinen der Bild- und Medienwissenschaften.
Warburgs Ansatz bietet bis heute große Inspiration und alternative Routen für unsere visuell und digital dominierte Welt. Auf 63 großen Tafeln zeigt die Ausstellung erstmals und nahezu vollständig, die letzte dokumentierte Version des Atlas mit Warburgs originalem Bildmaterial.

Kuratiert von Roberto Ohrt und Axel Heil mit dem Warburg Institute, London, in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle
Produziert vom Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Abb.: Ausstellungsansicht © Silke Briel / HKW

Weitere Informationen
kostenlos
Friday, 2. April
11:00 Uhr - Sunday, 16. May 19:00 Uhr
Young Arts
Digitaler Familienworkshop
Graphic Novel – Ein Making of. Zur Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert"

Erlebe im Zeitraffer, wie eine Künstlerin eine Graphic Novel zu Hannah Arendt gestaltet. Schaue dir Tricks und Kniffe für deine eigenen Zeichenprojekte ab. Oder buche mit deiner Familie, Klasse oder als Freizeit-Gruppe den Livestream-Workshop Time Jumps und kreiere eine eigene Graphic Novel!

Kostenfrei in den Social-Media-Kanälen und auf der Website der Bundeskunsthalle

Abb: Ergebnis eines Workshops, Foto: Karin Hochstatter, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Weitere Informationen
Tuesday, 11. May
17:00 Uhr - 19:00 Uhr
Fine arts! – Online-Kunstkurse
Zeichenworkshop – Bilderfahrzeuge
zur Ausstellung Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne – Das Original | Digitale Teilnahme per Video-Call

Der Bilderatlas von Aby Warburg ist eine Schatzkiste an Bildern, Darstellungen und Motiven von der Antike bis zur Gegenwart.
Diese zahlreichen visuellen Themen sind Inspirationsquellen für unseren Online-Zeichenkurs, in dem die Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken und Stilen im Vordergrund steht.

Zu jedem Termin wird ein neuer Schwerpunkt gesetzt. Wir betrachten unter anderem die Darstellung des menschlichen Körpers bei  Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer. Überdies reisen wir in unserer Fantasie ins Florenz der Medici, um uns mit den Themen Perspektive und Porträt zu befassen. Neben weiteren Motiven aus Warburgs Atlas ist Botticellis Meisterwerk „Frühling“ der abschließende Termin gewidmet.

Das Format ist digital. Es findet in Echtzeit online statt.
Im Anschluss kann eine Aufnahme für 5 Tage abgerufen werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.

13. April: Der menschliche Körper bei Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer
20. April: Architektur und Perspektive in Florenz
27. April: Lorenzo de Medici im Porträt
4. Mai: Mythologische Tierwesen und die Laokoon-Gruppe
11. Mai: Botticellis Frühling

Zur Ausstellung Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne – Das Original

10 €/ermäßigt 5 € (mit Bonn-Ausweis)
Schriftliche Anmeldung erforderlich

Abb.: Ausstellungsansicht (Ausschnitt) © Silke Briel / HKW

Weitere Informationen
Highlight
kostenlos
Wednesday, 12. May
20:15 Uhr - 21:15 Uhr
Studio Bonn
Listening To The Future
Das neue Diskursprogramm der Bundeskunsthalle

Das neue Diskursprogramm der Bundeskunsthalle startet seine Premiere am 12. Mai mit Monika Grütters und Eva Kraus zur Zukunft der Kulturpolitik – im Stream aus dem Kanzlerbungalow.

Ein neues Diskursprogramm unter dem Titel STUDIO BONN – Listening to the Future startet am 12. Mai mit einer Diskussion zur Zukunft der Kulturpolitik mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Intendantin Eva Kraus und Kolja Reichert.

In regelmäßigen Abständen wird STUDIO BONN mit Themenzyklen in verschiedensten Formaten als interdisziplinäres Aufeinandertreffen künstlerischer und wissenschaftlicher Positionen eine neue Wegmarke in der deutschen Diskussionslandschaft bilden. Mit der Diskussion am 12. Mai wird der erste Themenzyklus „The Common Ground“ ins Leben gerufen.

Diskussion STUDIO BONN
The Common Ground Die Zukunft der Kulturpolitik
Mittwoch, 12. Mai 2021, 20.15 Uhr digital im Stream aus dem Kanzlerbungalow
www.studiobonn.io

Seit im Jahr 1992 die Bundeskunsthalle eröffnete, ist der politische Kurswert von Kultur konstant gestiegen. Das zeigt sich schon in den Budgetzuwächsen, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters in acht Jahren Amtszeit erkämpfte – zuletzt in den zwei Kulturmilliarden zur Linderung der Folgen der Corona-Pandemie. Aber versteht die Politik wirklich, wie Kultur funktioniert und was sie leistet? Reichen die bestehenden Instrumente, um die Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern zu sichern? Wie müssen Kultureinrichtungen sich verändern? Braucht es ein Bundeskulturministerium? Und was bleibt von der Kulturhoheit der Länder? Zur Premiere von Studio Bonn diskutieren Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Intendantin Eva Kraus und Kolja Reichert über die Zukunft der Kulturpolitik.

Weitere Informationen
Friday, 21. May
10:00 Uhr - Sunday, 12. September 19:00 Uhr
Dress Code
Das Spiel mit der Mode
Wie haben Sie die Kleidung ausgewählt, die Sie heute tragen? Ob Designer-Kleid oder Jeans, Anzug, Jogginghose oder Uniform – jede Kultur, Epoche und gesellschaftliche Gruppe hat ihre eigenen Dress Codes.

Sie geben den Rahmen vor, aber die Ausgestaltung bestimmt jeder Mensch ganz individuell.
Die Erfolgsausstellung aus Japan präsentiert erstmals in Europa Mode als Spiel, das die tägliche Verwandlung als wichtiges Instrument zur Darstellung unserer Persönlichkeit unterstreicht. Gezeigt werden Modeklassiker und ihre Weiterentwicklung als Streetwear. Mode stilbildender Designer*innen wie Armani, Burberry, Chanel, Comme des Garçons, Issey Miyake, Vetements oder Vivianne Westwood wird darüber hinaus mit zeitgenössischer Kunst in einen aufschlussreichen Dialog gebracht.

Die Ausstellung verhandelt Mode zwischen zwei Polen: zwischen dem Individualisten und dem Konformisten. Die Wahl unserer Kleidung zeigt sich als kommunikatives Spiel, das ein neues Verständnis für unseren Umgang mit der Mode geben soll – was wir mit ihr ausdrücken möchten, ob bewusst oder unbewusst, und was sie täglich für uns bedeutet.

Erkunden Sie auch unser eigens konzipiertes Fashion Lab! Es vertieft die Themen der Ausstellung und enthält zahlreiche partizipative Elemente, die den Facettenreichtum von Mode sinnlich erfahrbar machen: Mit einem Smart Mirrokönnen Sie sich mit aktuellen Modekreationen virtuell stylen oder ganz analog Mode hiesiger Designer*innen in einem spannenden Display auf sich wirken lassen. Paper Dolls in einem Pop-Up-Fotobereich laden Sie ein, sich mit Mode aus der Ausstellung zu (ver-)kleiden – Ihre Fotos davon bereichern das Lab. Neben vielen weiteren Off- und Online-Angeboten und Workshops werden Panel-Talks zu genderfluider Mode, Trendentstehung im (post-)digitalen Zeitalter oder dem Megatrend Neo-Ökologie veranstaltet. Wir laden Sie herzlich zum Spiel mit der Mode ein!

Eine Ausstellung des National Museum of Modern Art, Kyoto, und des Kyoto Costume Institute in Kooperation mit der Bundeskunsthalle

Abb.: COMME des GARÇONS / Rei Kawakubo, Spring/Summer 2018, Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyama

Weitere Informationen