Die aktuellen Ausstellungen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

was verstehen wir unter Kultur?
Ist Kultur ein Teil von unserem Leben?
Dann soll sie viel mit unserem Leben zu tun haben.
Kultur soll lebendig sein.
Wie geht das?

Die Bundes-Kunst-Halle ist ein Ort für Kunst und Kultur.
Sie zeigt Bilder und andere Kunst-Werke,
aber auch Musik, Tanz, Theater und Wissenschaft.
Das sind verschiedene Bereiche von Kultur.
Sie gehören zusammen.
Man kann sie entdecken:
in neuen Ausstellungen und Veranstaltungen.
Dazu lädt die Bundes-Kunst-Halle Sie ein!

Maler-Fürsten

James Jacques Joseph Tissot (1836–1902), Mr. Frederic Leighton (Ausschnitt), Vanity Fair Karikatur, 29 Juni 1872, Chromolithografie, 40 x 27,2 cm, Victoria and Albert Museum, London

Ausstellungs-Datum: 28. September 2018 bis 27. Januar 2019

Raffael, Tizian und Rubens waren berühmte Maler.
Sie waren sehr erfolgreich in ihrer Zeit.
Man nannte sie damals Maler-Fürsten.
Das bedeutet:
Sie waren so anerkannt wie echte, adelige Fürsten.
Sie fühlten sich wie Fürsten.
Und so malten sie sich auch selbst.

Die Menschen verehrten große Künstler.
Das nennt man Künstler-Kult.
Besonders im 19. Jahrhundert gibt es dafür Beispiele.
Also vor etwa 200 Jahren.
Der Künstler Franz von Lenbach war ein solcher Künstler-Fürst.
Er malte reiche Leute und Politiker in München.
Er wurde selbst damit reich.
Zeitungen berichteten über seine Kunst und sein Leben.
Sie machten ihn überall bekannt.
Das ist so wie heute bei berühmten Pop-Stars.
Lernen Sie die Maler-Fürsten der Vergangenheit kennen!

Ernst Ludwig Kirchner
Erträumte Reisen

Ernst Ludwig Kirchner, Vor Sonnenaufgang (Ausschnitt), 1925/26 © Sammlung des Glarner Kunstvereins

Ausstellungs-Datum: 16. November 2018 bis 17. Februar 2019

Ernst Ludwig Kirchner war ein deutscher Maler.
Er lebte vor etwa 100 Jahren.
Kirchner malte expressionistisch.
Das heißt:
Seine Bilder haben kräftige Farben.
Die gemalten Dinge haben oft andere Farben als in der Wirklichkeit.
Denn es geht vor allem um Gefühle in den Bildern.

Kirchner gehörte zur Maler-Gruppe Die Brücke.
Er interessierte sich für fremde, weit entfernte Länder.
In Wirklichkeit reiste er niemals in solche Länder.
Nur in seiner Fantasie.
Deshalb heißt die Ausstellung Erträumte Reisen.
Über 180 Kirchner-Bilder sind zu sehen.
Man erfährt zugleich etwas über das Leben und die Arbeit von Kirchner.

Kino der Moderne
Film in der Weimarer Republik

Szenenfoto aus Die Frau im Mond, Deutschland 1929, Regie: Fritz Lang, Quelle: Deutsche Kinemathek, © Horst von Harbou

Ausstellungs-Datum: 14. Dezember 2018 bis 17. März 2019

Weimarer Republik nennt man die Zeit von 1918 bis 1933 in Deutschland.
Die Ausstellung Kino der Moderne informiert über das Kino in dieser Zeit.
Für die Menschen damals war Kino etwas Neues.
Sie entdeckten eine neue Art von Kunst: den Film.
Der Film ist mit anderen Kunst-Arten verbunden,
zum Beispiel mit der Musik und der Literatur.
Die Menschen begeisterten sich schnell für das Kino.
Schauspieler und Schauspielerinnen wurden zu Stars.
Marlene Dietrich zum Beispiel wurde berühmt auf der ganzen Welt.
Auch Regisseure wie Fritz Lang waren überall bekannt.
Das Kino-Publikum liebte seine Filme.

Die Filme-Macher probierten immer wieder etwas Neues aus.
Viele interessante Filme entstanden.
Man kann diese alten Filme heute noch ansehen.
Es gibt eine große Sammlung von Filmen in der Deutschen Kinemathek.
Die Deutsche Kinemathek ist ein Film-Museum in Berlin.
Sie macht zusammen mit der Bundes-Kunst-Halle die Ausstellung Kino der Moderne.

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. James Jacques Joseph Tissot (1836–1902), Mr. Frederic Leighton (Ausschnitt), Vanity Fair Karikatur, 29 Juni 1872, Chromolithografie, 40 x 27,2 cm,Victoria and Albert Museum, LondonJames Jacques Joseph Tissot (1836–1902), Mr. Frederic Leighton (Ausschnitt), Vanity Fair Karikatur, 29 Juni 1872, Chromolithografie, 40 x 27,2 cm, Victoria and Albert Museum, London
  2. Ernst Ludwig Kirchner, Vor Sonnenaufgang (Ausschnitt), 1925/26 © Sammlung des Glarner KunstvereinsErnst Ludwig Kirchner, Vor Sonnenaufgang (Ausschnitt), 1925/26 © Sammlung des Glarner Kunstvereins
  3. Szenenfoto aus Die Frau im Mond, Deutschland 1929, Regie: Fritz Lang, Quelle: Deutsche Kinemathek, © Horst von HarbouSzenenfoto aus Die Frau im Mond, Deutschland 1929, Regie: Fritz Lang, Quelle: Deutsche Kinemathek, © Horst von Harbou

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)

Gefördert durch