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Wir Kapitalisten

Von Anfang bis Turbo

13. März bis 12. Juli 2020 | Bis auf Weiteres geschlossen

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.

«Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus.» Mark Fisher (nach Fredric Jameson), 2009

Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?

Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Zum ersten Mal bieten wir Ihnen ein spannendes digitales Spiel in der Ausstellung: Lassen Sie sich in einen Kaufrausch versetzen! Sie entscheiden, was in Ihrem Warenkorb landet. Kommen Sie dazu mit den Ausstellungsobjekten ins Gespräch und finden Sie heraus: Wie tickt Ihr kapitalistisches Ich? Am Ende winkt ein Gewinn: ein auf Ihr Konsumverhalten zugeschnittenes Virtual Reality-Erlebnis.

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Eintritt und Tickets im Vorverkauf

11 €/ermäßigt 7 €, inkl. Kapitalismus Game
(Kassenpreise der Bundeskunsthalle)

Freitags freier Eintritt für Schulklassen
Happy-Hour-Ticket: 7 € für alle Ausstellungen (jeweils 2 Std. vor Schließung, nur für Individualbesucher).
Es werden auch Kombikarten zum Besuch aller zeitgleich in der Bundeskunsthalle stattfindenden Ausstellungen angeboten. Weitere Informationen zu den Eintrittspreisen

Fotografieren

Das Fotografieren ist in dieser Ausstellung nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Teilen Sie Ihre Fotos auch gern über die sozialen Medien und nutzen Sie die offiziellen Hashtags.

Literatur zur Ausstellung in der Bibliothek

Information zum Kapitalismus Game

So wird gespielt:
Um ein Mobiltelefon zu erhalten, geben Sie bitte Ihre Eintrittskarte oder Zählkarte (diese erhalten z.B. ArtCard-Inhaber*innen oder Nutzer*innen anderer Ticketvarianten) am Kiosk ab. Vor dem Verlassen der Ausstellung müssen Sie das Mobiltelefon abgeben und bekommen Ihre Eintrittskarte wieder.
Das Verlassen der Ausstellung ist nur mit dieser gültigen Eintrittskarte möglich!

Hinweis zum Datenschutz:
Alle Kameraaufnahmen, die an Spielstationen entstehen, dienen ausschließlich zur Durchführung des Ausstellungsspiels „Das Kapitalismus Game“. Die Kameraaufnahmen werden innerhalb der Bundeskunsthalle automatisch analysiert und danach sofort gelöscht. Porträts, die Nutzer des Spiels machen, werden nur einer Skala von 1 bis 10 zugewiesen. Grundsätzlich werden die Daten nur im unmittelbaren Moment der Verarbeitung im Speicher gehalten und nicht weiter gespeichert. Die entstandene Auswertung kann nicht Ihrer Person zugeordnet werden.

Während der Nutzung des Mobilgerätes werden keine personenbezogenen Daten erhoben, gespeichert oder zu statistischen Zwecken genutzt. Es findet keinerlei personenbezogene Datenübertragung statt, auch nicht an Dritte.

Das Spiel liegt nur in deutscher Sprache vor.

Es gilt die Besucherordnung der Bundeskunsthalle. Bitte beachten Sie auch die Informationen zum Datenschutz.

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Duane Hanson, Two Workers (Ausschnitt), 1993, Axel Thünker (Foto), Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Duane Hanson, Two Workers (Ausschnitt), 1993, Axel Thünker (Foto), Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  2. Daniela Rossell, Ohne Titel (Ricas y famosas, Reich und berühmt), Ausschnitt, 2002, Tate, London, courtesy the artist and Greene Naftali, New York, Daniela Rossell Daniela Rossell, Ohne Titel (Ricas y famosas, Reich und berühmt), Ausschnitt, 2002, Tate, London, courtesy the artist and Greene Naftali, New York, Daniela Rossell
  3. Nach einem Entwurf zu Günter Wallraffs Taschenbuch „Und macht euch die Erde untertan“, 1987 © Klaus Staeck
  4. Gerhard Westrich, Dorfladen in Botiza (Maramuresch) © Gerhard Westrich Gerhard Westrich, Dorfladen in Botiza (Maramuresch) © Gerhard Westrich
  5. Ferdinand Georg Waldmüller, Die Pfändung, Ausschnitt, 1847, Wien Museum
  6. Johnny Miller, Nairobi, Kenia (Unequal Scenes), 2016–2019 © johnny_miller_photography Johnny Miller, Nairobi, Kenia (Unequal Scenes), 2016–2019 © johnny_miller_photography
  7. Andreas Gursky, Greeley, Ausschnitt, 2002 © Andreas Gursky Andreas Gursky, Greeley, Ausschnitt, 2002 © Andreas Gursky

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)

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