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Mit Nivaldo Paroo’i Tapirapé und Koxamare’i Tapirapé (indigene Ritualspezialisten), Leandro Varison (Kurator) und Ana Coutinho (Anthropologin).

Die indigene Gemeinschaft der Tapirapé lebt im brasilianischen Mato Grosso und bewahrt im Amazonas-Regenwald eine faszinierende, schamanisch geprägte Kultur. Bekannt für ihre ikonischen Feder-Masken, verkörpern sie eine respektvolle Symbiose mit der Natur und einen beeindruckenden kulturellen Widerstand.

Im Gespräch beleuchten Vertreter der Tapirapé gemeinsam mit zwei Wissenschaftler*innen die ästhetische und kulturelle Bedeutung der Cara-Grande/Ype-Masken, wie sie derzeit in der Ausstellung zu sehen sind. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit einer Strategie der Tapirapé aus den späten 1960er Jahren: Um Masken außerhalb der Gemeinschaften vertreiben zu können, wurden gezielte ästhetische Veränderungen vorgenommen, während gleichzeitig rituelle Traditionen bewahrt wurden.

Das Gespräch beginnt vor den Masken in der Ausstellung und thematisiert zentrale Unterschiede zwischen rituellen Masken und jenen für ein externes Publikum. Anhand von Bildern, Videos und historischen Kontexten werden Herstellung, rituelle Bedeutung und Vermarktungsprozesse vorgestellt. Im Anschluss sind Sie eingeladen, offen zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Tickets (inkl. Eintritt in die Ausstellung am Tag der Veranstaltung):
14 €/erm. 7 €
Tickets sind an der Kasse oder online erhältlich

Abb.: Tawã by Ana Coutinho (2019)

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