live arts

Wenn die Türen zu den Ausstellungen schließen, gehen die Scheinwerfer an
Unser live-arts-Programm widmet sich ganz den darstellenden Künsten, insbesondere Tanz, Theater, Musik und Performance.

Die nächsten Termine

Highlight
Samstag, 4. Dezember
20:00 Uhr - 22:00 Uhr
live arts – Tanz / Doppelaufführung
CocoonDance – Vis Motrix + Recaptcha (Uraufführung)

Mit diesem Doppelabend lädt die Bundeskunsthalle ein, der Company CocoonDance auf ihrer Suche nach dem „ungedachten Körper“ zu folgen.

Die gefeierte Produktion VIS MOTRIX erschafft bizarre und faszinierende Wesen, die zu einem hybriden Organismus aus Mensch, Tier und Maschine verschmelzen. Es  entstehen irritierende  Körperbilder, die in ihrer strengen Ästhetik einen geradezu  hypnotischen Sog erzeugen.

Rafaële Giovanola bietet ihrem Publikum einen Blick auf den weiblichen Körper, wie man ihn noch nie gesehen hat. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau, 20.3.2018)

RECAPTCHA, entstanden 2020 und nun erstmals live vor Publikum zu sehen,  bezieht sich auf postmoderne Theorien des „organlosen Körpers“ und dessen Verheißung, die Grenzen des Individuums zu sprengen. Das Solo für die Tänzerin Martina De Dominicis entwirft ein fragmentiertes, dezentriertes Subjekt, das als uneindeutige Kreatur mit fließenden Körpergrenzen einen Raum unkontrollierbarer Möglichkeiten erschließt.

Zwischen den Stücken:
Gespräch mit der Choreografin Rafaële Giovanola und der Kuratorin Daniela Ebert

Tickets
18,60 €/ ermäßigt 12,80 € (inkl. VVK-Gebühren sowie Hin- und Rückfahrt innerhalb des VRS)
Eintrittskarten sind an der Kasse oder über Bonnticket im Vorverkauf erhältlich
Informationen zum Kartenvorverkauf
Information: T +49 228 9171–200

Es gilt die 2G-Regel. Einlass nur mit Geimpften- oder Genesenen-Nachweis.
Alle Veranstaltungen der Bundeskunsthalle folgen einem besonderen Schutz- und Hygienekonzept im Umgang mit Covid-19.
Aufgrund eines veränderten COVID- Infektionsgeschehens besteht immer auch das Risiko einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung.

Über die Company
Die Bonner CocoonDance Company ist aus der zeitgenössischen europäischen Tanzszene nicht mehr wegzudenken. Ihre Arbeiten entstehen im Spannungsfeld von physischer Intensität und theoretischer Abstraktion und überzeugen durch eine herausragende, vielfältige Bewegungsqualität. CocoonDance tourt mittlerweile auf fünf Kontinenten und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Credits
Vis Motrix (2016)
Mit: Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Anna Kempin, Susanne Schneider // Regie: Rafaële Giovanola // Musik: Franco Mento // Raum-, Lichtgestaltung: Gregor Glogowski // Kostüme: CocoonDance // Kostümberatung: Mathilde Grebot // Choreografische Assistenz: Leonardo Rodrigues // Dramaturgie: Rainald Endraß

Eine Produktion von CocoonDance in Kooperation mit: Theater im Ballsaal, Théâtre du Crochetan, Malévoz Quartier Culturel, Monthey (CH)

Gefördert durch: Bundesstadt Bonn, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und im Rahmen des Residenzprogramms TRIENNALE des Kantons Wallis ThéâtrePro Valais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande

Recaptcha (2020)
Choreografie und Regie: Rafaële Giovanola und Martina De Dominicis // Tanz: Martina De Dominicis // Licht, Raum und Sound: Gregor Glokowski // Dramaturgie: Rainald Endraß

Eine Koproduktion mit dem Kulturbüro der Stadt Krefeld. Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn

Abb.: Cocoon Dance, Vis Motrix © Klaus Fröhlich

Weitere Informationen
Highlight
Donnerstag, 3. Februar
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
live arts – Tanz
Compagnie Massala – Näss

Getrieben von einem pulsierenden, archaischen und scheinbar unerschöpflichen Rhythmus, schafft Fouad Boussouf eine verblüffende Verbindung zwischen traditionellen marokkanischen Tanzelementen und zeitgenössischem Hip-Hop.

Sein Stück für sieben Tänzer entspinnt sich als eine dynamische Fusion von Körpern und Energien, die die Kraft der Gemeinschaft feiert – mitsamt aller ihr innewohnenden Aggression und Verletzlichkeit, Euphorie und Solidarität.

Inspirationsquelle für Näss war die Musik der in den 1970er-Jahren in Nordafrika berühmten Band Nass el Ghiwane, deren Texte für den Choreografen eine in ihrer gesellschaftskritischen Haltung bemerkenswerte Ähnlichkeit zum US-amerikanischen Rap und Hip-Hop derselben Zeit aufwiesen. „Ich entdeckte eine Art von Hip-Hop, die spirituell und von alten Traditionen geprägt ist.“

Mit der starken Sprache des Rhythmus entfaltet Näss eine universelle Kraft, die – gleichermaßen physisch wie spirituell – Körper verbindet und den scheinbaren Widerspruch zwischen traditioneller Verwurzelung und einer zeitgenössischen Urbanität spielend überbrückt.

18,60 €/ ermäßigt 12,80 € (inkl. VVK-Gebühren sowie Hin- und Rückfahrt innerhalb des VRS)
Eintrittskarten sind an der Kasse oder über Bonnticket im Vorverkauf erhältlich
Informationen zum Kartenvorverkauf
Information: T +49 228 9171–200

Es gilt die 2G-Regel. Einlass nur mit Geimpften- oder Genesenen-Nachweis.
Alle Veranstaltungen der Bundeskunsthalle folgen einem besonderen Schutz- und Hygienekonzept im Umgang mit Covid-19.
Aufgrund eines veränderten COVID- Infektionsgeschehens besteht immer auch das Risiko einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung.

Über die Compagnie
Gegründet von dem Tänzer und Choreografen Fouad Boussouf im Jahr 2010, verbindet die Compagnie Massala so unterschiedliche Stile und künstlerische Praktiken wie Hip-Hop, zeitgenössischen Tanz und New Circus sowie traditionelle Tanzformen und Musik aus Boussoufs Heimat Marokko und der arabischen Welt. Die Arbeiten von Massala streben mittels der technischen Perfektion der Performer und der unerschöpflichen Ausdruckskraft von Tanz nach einer starken emotionalen Wirkung. Im Mittelpunkt der künstlerischen Entwicklung der Kompanie steht die sinnliche und körperliche Beziehung zu den traditionellen Wurzeln unserer diversen Kulturen.

Credits
Choreografie: Fouad Boussouf
Tanz: Elias Ardoin, Sami Blond, Mathieu Bord, Maxime Cozic, Yanice Djae, Loïc Elice, Justin Gouin
Choreografische Assistenz: Bruno Domingues Torres
Lichtdesign: Fabrice Sarcy
Kostüme und Bühnenbild: Camille Vallat
Musik: Roman Bestion, Fouad Boussouf, Marion Castor

Eine Produktion von Compagnie Massala in Koproduktion mit:  Théâtre Jean Vilar – Vitry-sur-Seine, Le Prisme – Élancourt, Institut du Monde Arabe – Tourcoing, Fontenay-en-Scènes – Fontenay-sous-bois, Théâtre des Bergeries – Noisy-le-Sec, La Briqueterie – CDCN du Val-de-Marne, Le FLOW - Pôle Culture Ville de Lille, Institut Français de Marrakech

Gefördert durch: ADAMI, Conseil départemental du Val-de-Marne, DRAC, Institut Français of Morocco, Région Ile-de-France, SPEDIDAM, Ville de Vitry-sur-Seine

Foto: Charlotte Audureau

Weitere Informationen
Highlight
Mittwoch, 6. April
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
live arts – Konzert
Federico Albanese

In seinen Kompositionen verbindet Albanese minimalistische Pianomelodien und elektronische Sounds mit Elementen von Jazz und Avantgarde-Pop.

Zwischen jetzt und zuvor, zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Erinnerung und Erinnern – mit den Stücken seines neuen Albums Before and Now Seems Infinite versucht der Komponist und Pianist Federico Albanese diese flüchtigen Zustände zu erfassen.

„Wir erinnern Dinge aus verschieden Perspektiven und geben ihnen unterschiedliche Bedeutungen. Den Moment, in dem wir entscheiden, wie wir etwas erinnern, finde ich höchst spannend. Und die Musik ist dabei für mich ein Vehikel, diese Momente aufzuspüren und ihnen Raum zu geben.“

In seinen Kompositionen verbindet Albanese minimalistische Pianomelodien und elektronische Sounds mit Elementen von Jazz und Avantgarde-Pop. Es entstehen geradezu filmische Klangwelten, die sich einer traditionellen Kategorisierung entziehen.

Biographie
Der 1982 in Mailand geborene Federico Albanese erhielt seit seinem sechsten Lebensjahr eine klassische Klavierausbildung. Als Teenager begeisterte er sich für Punk und Jazz und lernte Klarinette, aber auch Bassgitarre. Er spielte in mehreren Punk- und Rockbands, war aber ein großer Fan von Ambient-Musik. 2010 gründete er mit seiner Lebensgefährtin Jessica Einaudi die Band La Blanche Alchimie und schlug eine eher folkige Dream-Pop-Richtung ein. Als das Paar auf der Suche nach einer lebendigeren Musikszene nach Berlin zog, begann Albanese wieder mit dem Komponieren am Klavier und veröffentlichte 2014 sein Debütalbum The Houseboat and the MoonBevore and Now Seems Infinite ist sein viertes Album.

18,60 €/ ermäßigt 12,80 € (inkl. VVK-Gebühren sowie Hin- und Rückfahrt innerhalb des VRS)
Eintrittskarten sind an der Kasse oder über Bonnticket im Vorverkauf erhältlich
Informationen zum Kartenvorverkauf
Information: T +49 228 9171–200

Es gilt die 2G-Regel. Einlass nur mit Geimpften- oder Genesenen-Nachweis.
Alle Veranstaltungen der Bundeskunsthalle folgen einem besonderen Schutz- und Hygienekonzept im Umgang mit Covid-19.
Aufgrund eines veränderten COVID- Infektionsgeschehens besteht immer auch das Risiko einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung.

Foto: Markus Werner

Weitere Informationen
Quellennachweise anzeigen
Abbildungen

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)