Führung & Gespräche für Eltern mit Baby
NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen
Frei buchbare Gruppenführungen
60 Minuten, 75 €
90 Minuten, 95 €
60 Minuten, Führung mit Kurator*in 190 €
60 Minuten, Führung mit Intendantin 270 €
zzgl. Gruppeneintritt
Schriftliche Anmeldung erforderlich
Anmeldung zu Veranstaltungen, die eine schriftliche Anmeldung erfordern
Anmeldeschluss ist jeweils mindestens fünf Werktage im Voraus bzw. zum angegebenen Termin. Bitte bringen Sie die Anmeldebestätigung zum jeweiligen Termin mit.
Führungsdienst
buchung (at) bundeskunsthalle.de
+49 228 9171–243
Montag – Donnerstag, 9 – 15 Uhr
Freitag, 9 – 12 Uhr
Meet & Speak
Ausstellungsgespräch für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
Die Gruppen entdecken gemeinsam die Ausstellung, dabei bietet sich die Möglichkeit, sich auszutauschen, kennenzulernen und Kontakte miteinander zu knüpfen.
Kommt vorbei, bringt Freunde und eure Sprachen mit!
Führungen in arabischer, persischer und ukrainischer Sprache sind auf Anfrage möglich.
Termine frei buchbar
Kostenfrei für interkulturelle Gruppen
Max. 15 Personen/Gruppe
Schriftliche Anmeldung erforderlich
Kultur_Sprache_Kunst_Kennenlernen
Gesprächsskulpturen
Für das Gesehene die passenden Wörter zu finden, fällt nicht immer leicht. Wir laden die Teilnehmenden ein, mit Papier zu arbeiten und während des Faltens die Eindrücke zu verarbeiten.
Die Angebote können dem jeweiligen Sprachniveau angepasst werden.
120 Minuten, 2 € pro Person (Integrationskurse)
Schriftliche Anmeldung erforderlich
Interkultureller Workshop
Zwiegespräch der Silhouetten – Zwischen Linien und Erinnerung
Der Workshop lädt dazu ein, über Wahrnehmung, Erinnerung und das nachzudenken, was Spuren hinterlässt. Im gemeinsamen künstlerischen Prozess eröffnet sich ein sensibler Zugang zu Fragen von Erinnerung, Verantwortung und gemeinsamer Wahrnehmung – unabhängig von Herkunft oder künstlerischer Vorerfahrung.
Die Teilnehmenden bringen die verschiedensten Silhouetten aufs Papier und erschaffen ein lebendiges Gemeinschaftsbild.
120 Minuten 2 € pro Person
Schriftliche Anmeldung erforderlich
Bild und Botschaft – Poster Collagen
Die Ausstellung zeigt neben Kunst Zeugnisse aus der politischen Kulturgeschichte, dabei liegt der Schwerpunkt des Workshops auf den Plakaten. Wie wurden Meinungen, Themen, Schwerpunkte von verschiedenen Gruppen, Parteien und einzelner Künstler mit Schrift und Sprache umgesetzt. Eine große Rolle spielen dabei Symbole, Typografie, Parolen und visuelle Codes.
Beim Erforschen des Plakats als Propagandamittel werden historische Beispiele analysiert und die Wirkmechanismen erkennbar gemacht.
Im Anschluss erarbeiten die Schüler eigene Poster Collagen und erproben die gestalterischen Mittel.
Vielschichtiges Erinnern
Der Workshop ermöglicht eine kreative und reflektierende Auseinandersetzung mit der Ausstellung. Was wirkt nach? Was bleibt unklar? Und was bedeutet das alles für mich heute?
Im Zentrum steht die Gestaltung einer mehrschichtigen Kreativarbeit, die drei Ebenen miteinander verbindet: Innere Resonanz, Werte und Verantwortung heute. Durch das Prinzip der Überlagerung wird erfahrbar, wie historische Ereignisse, persönliche Reaktionen und gegenwärtige Haltungen sich gegenseitig beeinflussen und ein komplexes Gesamtbild der eigenen und kollektiven Erinnerung ergeben.
Zeitkapseln
Die Erinnerung an den Holocaust befindet sich im Wandel. Immer weniger Zeitzeug*innen können ihre Erfahrungen persönlich weitergeben. Gleichzeitig entstehen neue Formen des Erinnerns durch digitale Archive, künstliche Intelligenz und internationale Wissensspeicher.
Der Workshop greift unterschiedliche Ausstellungskapitel auf, die als Impulse für Fragen nach Erinnerung, Verlust und kollektivem Gedenken dienen. Dabei werden persönliche Botschaften zeichnerisch entwickelt. Die gestaltete Erinnerungskapsel dient als Symbol für Schutz, Verantwortung und Weitergabe der Erinnerungen an zukünftige Generationen.
Die Arbeiten werden abschließend von den Schüler*innen zu einer gemeinsamen Installation zusammengeführt.
Denkmal zwischen Ich und Wir
Der Fokus bei diesem Workshop liegt auf der zentralen Frage: Gibt es ein kollektives Erinnern oder erinnert jeder für sich individuell? Aus dieser Diskussion entwickeln die Schüler*innen entweder eine gemeinsame Skulptur oder mehrere individuelle Denkmalentwürfe. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Form, Material, Raumwirkung, Perspektive, Nähe, Distanz und emotionaler Resonanz. Die entstandenen Arbeiten verstehen sich nicht als historische Illustrationen, sondern als zeitgenössische künstlerische Formen des Erinnerns. Ziel ist die Entwicklung einer eigenen Position zur Erinnerungskultur sowie die praktische Erfahrung, selbst Gestalter*innen eines Denkmals zu werden.
Wie funktioniert das Gedenken im digitalen Raum?
Diskursiver Workshop zum digitalen, interaktiven Zeugnis von Eva Umlauf
Die Ausstellung bietet den Gästen ein digitales, interaktives Zeugnis.
Im Zentrum stehen deutschsprachige 3D-Aufnahmen von der Holocaust-Überlebenden Eva Umlauf. So können Schüler*innen selbst Fragen stellen und passende Antworten aus dem aufgezeichneten Material erhalten.
Der Workshop möchte Erinnerungsarbeit im digitalen Raum vorstellen und diskutieren. Dabei geht es immer um die Frage: Was hat das mit uns heute zu tun? Die Begegnung mit den digitalen Zeugnissen soll Empathie stärken, historische Zusammenhänge klären und demokratische Haltungen fördern – gerade in einer Zeit, in der Desinformation und Relativierung der NS-Verbrechen in sozialen Medien zunehmen.
120 Minuten, 100 €
Schriftliche Anmeldung erforderlich
Geeignet für Schüler*innen in Förderschulen, Jugendliche und Erwachsene in Betreuungseinrichtungen, Gemeinnützigen Werkstätten, Menschen aus Altenpflegeheimen und Tagespflegeeinrichtungen.
Erinnerung formen, schützen und sichtbar machen
„Der goldene Kern“
Der Workshop greift die Themen und die emotionalen Eindrücke der Ausstellung auf. Im Zentrum steht die Gestaltung von kleinen Objekten aus Ton oder Stein – Symbole für ein individuelles Leben. Das Objekt wird individuell gestaltet und mit einer schätzenden Hülle versehen. Durch die künstlerische Arbeit können sich die Teilnehmenden kreativ, emotional und reflektiert mit Themen wie Würde, Schutz, Verletzlichkeit und Verantwortung auseinandersetzen.
Soundcollage
Echo des Erinnerns
Die Teilnehmenden verwandeln ihre Eindrücke in ein akustisches (Kunst)Werk. Der Fokus verschiebt sich von historischem Material zur eigenen Wahrnehmung des Gesehenen. Was wirkt nach? Was überfordert? Welchen Bezug hat es für mein Leben heute?
Mit einfachen Mitteln wird eine Soundcollage erstellt, die Teilnehmenden als einen wesentlichen Prozess des eigenen und kollektiven Leben.
Für Schüler*innen ab 15 Jahren geeignet
Dauer: 120 Minuten
Frei buchbar, 2 € pro Person
Schriftliche Anmeldung erforderlich: buchung@bundeskunsthalle.de