Vanguardistas
4. Dezember 2026 bis 29. März 2027
Die große Überblicksausstellung zeigt erstmals in Europa zentrale Werke von 76 Künstlerinnen aus Lateinamerika – von Argentinien bis Mexiko. Hochkarätige internationale Leihgaben aus bedeutenden (Privat-)Sammlungen und Museen machen diese Ausstellung zu einem herausragenden internationalen Kulturereignis.
Vanguardistas. 100 Jahre Lateinamerikanische Künstlerinnen spannt einen weiten Bogen über mehr als ein Jahrhundert und vereint berühmte Künstlerinnen mit solchen, die gerade wiederentdeckt werden; einige der Werke werden zum ersten Mal in Europa gezeigt. Zu sehen sind bedeutende Arbeiten von u. a. Olga de Amaral, Tarsila do Amaral, Claudia Andujar, Belkis Ayón, Firelei Báez, Tania Bruguera, Teresa Burga, Seba Calfuqueo, Graciela Carnevale, Leonora Carrington, Carolina Caycedo, Lygia Clark, Carmézia Emiliano, Carmen Herrera, Frida Kahlo, Maria Martins, Ana Mendieta, Marta Minujín, Djanira da Motta e Silva, Lygia Pape, Rosana Paulino, La Chola Poblete, Emma Reyes, Mira Schendel, Grete Stern und Cecilia Vicuña.
Die Ausstellung eröffnet in ihrer großen, auch medialen, Vielseitigkeit neue Perspektiven auf die Kunstgeschichte Lateinamerikas, bietet vielleicht überraschende Dialoge und geht den eigenständigen Ausdrucksformen in ihrer Bedeutung für kulturelle Identitäten nach. Die ausgewählten Arbeiten erzählen von künstlerischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, von universellen Zusammenhängen und persönlich Erlebtem.
In den Biografien und Themen einiger Künstlerinnen treten die jeweiligen politischen Verhältnisse unmittelbar zutage.
Auch die enge Verbindung zwischen lateinamerikanischen und europäischen Künstler*innen oder Kunstszenen ist an zahlreichen Biografien ablesbar.
Der Parcours führt von den Anfängen der Moderne über die Abstraktion und kinetische Kunst bis hin zu gesellschaftlichen und schöpferischen Umbrüchen der 1960er-Jahre. Die Erfahrungen mit Diktatur und Widerstand in den 1970er- und 1980er-Jahren sind an der politischen Pop-Art und Medienkunst ablesbar. In aktuellen künstlerischen Praktiken steht die kritische Darstellung bis heute wirksamer Auswirkungen von Kolonialismus neben Arbeiten, die feministische und ökologische Fragestellungen verbinden. Über die Generationen hinweg wird deutlich, welche zentrale Rolle weibliche Protagonistinnen für gesellschaftlichen Wandel spielen und in der Gegenwart mit ihren drängenden Fragen unvermindert wichtige Impulse für tiefgreifende Veränderungen geben.
#Vanguardistas
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Kontakt & Partner
Kuratorin
Heike van den Valentyn
Gesamtkoordinatorin
Cristina Sommer
Ausstellungskuratorin Bundeskunsthalle
Pressesprecher
Kooperationspartner
Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, des Kunstmuseum Basel, dem EMMA – Espoo Museum of Modern Art und dem BOZAR Centre for Fine Arts, Brüssel
Weitere Tourneestationen
Kunstmuseum Basel
1. Mai – 5. September 2027
Espoo Museum of Modern Art
8. Oktober 2027 – 30. Januar 2028
BOZAR Centre for Fine Arts
1. März – 23. Juli 2028
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