Zur Ausstellung

Vor 80 Jahren endete der 2. Weltkrieg. Seitdem vollzieht sich eine Aufarbeitung der Nazi-Zeit und ihrer Verbrechen. Eine Erinnerungskultur entstand, die maßgeblich durch die Stimmen der Überlebenden des Holocaust und anderer Opfer des NS-Regimes getragen wird und wurde.
Doch deren Stimmen verstummen nach und nach. Ihre Zeugnisse – Bücher, Tonaufnahmen, Filme, Kunstwerke – bleiben und werden in Zukunft die Erinnerung wachhalten. Doch wird dies ausreichen, um der Aufforderung des „Nie wieder!“ Kraft zu verleihen?

Museen, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen sind nun gefragt: Wie können neue Wege beschritten werden, um das Gedächtnis an den Holocaust und die Diktatur des NS-Staates lebendig zu halten? Können künstlerische Aufarbeitungen und digitale Medien vielleicht dabei helfen?

Auch wenn die Präsentation keine ertastbaren Objekte anbieten kann, möchte Ihnen die Kunstvermittlerin Uschi Baetz während des Rundgangs mittels ausführlicher Beschreibung die Werke und Objekte erschließen und sie in den kulturhistorischen Zusammenhang einbinden. Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen!

 

Anmeldung und Information
Dauer: 90 Minuten
4 €/ermäßigt 2€, zzgl. Eintritt in die Ausstellung
Schriftliche Anmeldung erforderlich: buchung@bundeskunsthalle.de

Abb.: Mart Production (Pexels)

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