Peter Hujar
Eyes Open in the Dark

27. Februar bis 23. August 2026


Der Fotograf Peter Hujar (1934–1987) war in den 1970er und 1980er Jahren eine zentrale Figur der New Yorker Downtown Szene. Sein Hauptinteresse galt der Porträtfotografie. Er fotografierte seine Freund*innen, Liebhaber und Menschen seiner Umgebung mit einer eindrucksvollen Intimität und emotionalen Tiefe. In seinen Werken, die auch Tier-, Landschafts- und Architekturmotive einschließen, zeigt sich Hujar als empfindsamer Chronist einer Zeit der gesellschaftlichen und sexuellen Veränderungen.

Als Peter Hujar an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung starb, war sein Werk weitgehend unbekannt. Heute jedoch zählt er zu den wichtigen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung wurde ursprünglich organisiert von Raven Row mit Dank an die Peter Hujar Foundation. In Partnerschaft mit der Bundeskunsthalle zeigt der Gropius Bau, Berlin vom 19. März bis 28. Juni 2026 Peter Hujar / Liz Deschenes: Persistence of Vision.

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Peter Hujar. Eyes Open in the Dark

Amazônia
Indigene Welten

13. März bis 9. August 2026


Das Amazonasgebiet ist weithin bekannt, doch jenseits seiner üppigen Vegetation bleibt es bis heute von Geheimnissen umgeben. Als erste Ausstellung, die aus der Perspektive der indigenen Völker präsentiert wird, eröffnet AMAZÔNIA einen spannenden Einblick in dieses Territorium, seine Bewohner*innen und seine Kultur.

Mit über 400 einzigartigen Objekten aus der renommierten Sammlung des Musée du Quai Branly – Jacques Chirac sowie diversen privaten und öffentlichen Sammlungen entfaltet sich ein Kosmos, in dem Vergangenheit und Gegenwart durch zeitgenössische indigene Kunst, vergängliche Ausdrucksformen wie Sprachen, Lieder und Körperkunst und herausragende historische Werke aufeinandertreffen.

Die groß angelegte Schau lädt dazu ein, den Amazonas sowohl als Kulturraum als auch als Quelle möglicher Zukünfte zu entdecken – als Ort außergewöhnlicher kultureller Vielfalt, an dem traditionelles ökologisches Wissen und Wissenschaft in Dialog treten und Welten existieren, die weit über das Menschliche hinausreichen. Sie zeigt, wie Hunderte von indigenen Völkern in einem Netzwerk von Beziehungen miteinander verbunden sind – mit anderen Menschen, mit Tieren, Pflanzen und Geistern, mit Territorien und mit der globalen Welt.

In Kooperation mit dem Musée du Quai Branly – Jacques Chirac

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Behind the Art

Behind the Art

Amazônia. Indigene Welten

Expedition Weltmeere

2. Oktober 2025 bis 6. April 2026


Etwa 70 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, davon sind 96,5 % Meerwasser. Die Weltmeere gelten als der Ursprung allen Lebens auf der Erde. Sie bieten Rohstoffe, Energie, Nahrung, Transportwege und funktionieren als Klimamaschine. Bereits seit 4000 Jahren nutzen Menschen die Wasserwege als globalen Highway und es mutet geradezu paradox an, dass wir heute über die Oberflächen von Mond und Mars mehr wissen als über die Weltmeere, deren Tiefen lediglich zu 5 % erforscht sind.

Das Thema Weltmeere bietet unzählige Betrachtungsperspektiven. Unsere kulturhistorische und immersive Ausstellung richtet den Fokus auf das lustvolle Erforschen und Erkunden unterschiedlicher Facetten der maritimen Welten sowie deren Transformationsprozesse. Wir konzentrieren uns auf drei große Themenschwerpunkte: Die Tiefsee mit ihren rätselhaften Lebenswelten und dem fragilen Ökosystem, die Weltmeere als umkämpfter Wirtschaftraum und Grundlage der Globalisierung und schließlich die Weltmeere als Sehnsuchtsort und Transferraum für Menschen und Ideen. Diese geheimnisvollen Gefilde waren schon immer eine Inspirationsquelle für Fantasie und Kreativität: Neben Originalobjekten aus Natur, Wissenschaft und Technik führen historische Kunstwerke und zeitgenössische Positionen die bedrohte Schönheit der maritimen Flora und Fauna vor Augen und animieren zum Nachdenken über die wechselvolle Beziehung zwischen Mensch und Meer.

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Behind the Art

Behind the Art

Expedition Weltmeere
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