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Für Hauschka bedeutet Musik stetige Forschung und Experiment. Er nutzt den Konzertflügel als akustischen Klangkörper, den er mit Präparationen und neuen Spieltechniken immer wieder verwandelt. Seine Alben verbinden Experiment, Elektronik und klassische Strukturen – von „Abandoned City“ über „A Different Forest“ bis „Philanthropy“.

Sein interdisziplinärer Ansatz zeigt sich in Kooperationen mit Künstler*innen aus Musik, Tanz und Film. Neben Orchesterwerken und Theatermusik komponiert Hauschka unter seinem bürgerlichen Namen Volker Bertelmann auch Filmmusik. Seine Musik zu „Lion“ und „Konklave“ war jeweils für einen Oscar nominiert, für „Im Westen nichts Neues“ gewann er ihn.

Sein Werkverzeichnis umfasst mittlerweile fast 50 Film- und Fernseh-Soundtracks; so brachte die Musik zur Serie „Patrick Melrose“ mit Benedict Cumberbatch ihm nicht nur eine BAFTA-Nominierung ein sondern führte schließlich zur erneuten Zusammenarbeit mit Regisseur Edward Berger bei „Im Westen nichts Neues“.

Hauschka ist ein Suchender auf dem Höhepunkt seines kompositorischen Schaffens, dessen kreativer Antrieb in einem stetigen Prozess des Ausprobierens und Scheiterns liegt – und dessen Publikum von diesem offenen, immer wieder neuen Weg fasziniert ist.

24 €/12 € ermäßigt
Ticketverkauf an der Kasse der Bundeskunsthalle oder im Online-Shop

Bei Schwerbehinderten mit Anspruch auf eine Begleitperson erhält die Begleitperson eine Freikarte (im Ausweis ist auf der Vorderseite das Merkzeichen B eingetragen).

Abb.: Hauschka, Foto © Hannes Caspar

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