AUSSTELLUNGEN

INFORMATIONEN ZU COVID-19

Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit Freitag, 20. August 2021, gelten in NRW neue Regeln!

Für Ihren Besuch in der Bundeskunsthalle bedeutet das Folgendes:

• Ein Besuch ist ohne Terminbuchung möglich.

• Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske

• Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern

• Beachtung der Hygieneregeln

Unser Testzentrum vor Ort:
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 18 Uhr
Mittwoch: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 18 Uhr
Freitag: 10 bis 18 Uhr
Samstag: geschlossen
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Bei Veranstaltungen gilt die 3G-Regel. Einlass nur mit Geimpften-/Genesenen-Nachweis oder mit negativem Corona-Test.

Am Sonntag, 26. September 2021, gilt für alle Ausstellungsbesucher*innen die 3G-Regel.

Aufgrund eines veränderten COVID-19-Infektionsgeschehens besteht immer das Risiko einer kurzfristigen Absage einer Ausstellung oder Veranstaltung. Die bereits im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen, die nicht besucht werden konnten oder nicht stattgefunden haben, können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, an denen sie gekauft wurden.

Weitere Fragen richten Sie bitte an: info@bundeskunsthalle.de

Wir freuen uns auf ihren Besuch.
Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Beuys – Lehmbruck
Denken ist Plastik

25. Juni bis 1. November 2021

Es gibt nicht viele Künstler, die in der Geschichte der Kunst einen so nachhaltigen Umbruch verursacht haben wie Joseph Beuys. Das freiheitliche Potenzial der Kunst auf jeglichen Bereich des Lebens zu übertragen, stand im Zentrum seiner Überlegungen. Im Jahr 1986 erhält Joseph Beuys den Wilhelm-Lehmbruck-Preis. In seiner Dankesrede betont er die Bedeutung, die die Kunst des expressionistischen Bildhauers für ihn hatte. Er beschreibt, wie ihn die Begegnung mit Lehmbrucks Werk überhaupt zur Kunst geführt hat, und zieht eine Verbindungslinie bis hin zur Entwicklung seiner eigenen Theorien. Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys geht die Ausstellung diesem Gedanken nach und widmet sich dem Werk der beiden Künstler.

In Kooperation mit dem Lehmbruck Museum, Duisburg

Parallel dazu: LEHMBRUCK – BEUYS. Alles ist Skulptur
im Lehmbruck Museum, Duisburg

Die Ausstellungen sind Teil des Jubiläumsjahrs »beuys 2021. 100 jahre joseph beuys«

Methode Rainer Werner Fassbinder
Eine Retrospektive

10. September 2021 bis 6. März 2022

Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) war Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor. Als einem der wichtigen Vertreter des Neuen Deutschen Films, gelang ihm in seinem Werk die Synthese aus radikaler Subjektivität und gesellschaftlicher Analyse. Wie kaum ein anderer Künstler hat er dadurch ein zeitgenössisches Spiegelbild der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. Die retrospektive, chronologisch ausgerichtete Ausstellung präsentiert ein facettenreiches Porträt des großen deutschen Filmemachers im Spiegel seiner Zeit: Sein Œuvre wird als beispielloses Gesellschaftsdokument in Kombination mit Archiv- und Quellenmaterial präsentiert, seine Biografie anschaulich mit der damaligen deutschen Lebensrealität verknüpft. Dokumente, Briefe, Archivalien, Fotografien, Zitate, persönliche Gegenstände, Kostüme und Filmkompilationen ermöglichen eine Kontextualisierung.
Fassbinders Exponiertheit, seine kreative Unangepasstheit und künstlerische Radikalität führten zu inzwischen legendären Filmen, Fernseh- und Theaterstücken wie ANGST ESSEN SEELE AUF, DIE EHE DER MARIA BRAUN, ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG, BERLIN ALEXANDERPLATZ oder QUERELLE, die sich in das kollektive Bildgedächtnis eingeschrieben haben. Er war in seinem kurzen Leben äußerst produktiv: Er schrieb, drehte oder inszenierte 45 Spielfilme und 25 Theaterstücke, seine Bildsprache changierte von Beginn an virtuos zwischen Theater, Film/Fernsehen und Zeitdokument.
Fassbinder lebte und forderte Intensität. Seine manchmal sperrige, kritische Haltung bei gleichzeitig liebevoller Darstellung und Zeichnung der Menschen, ohne Rücksicht auf ihre jeweiligen Milieus, war von beispielloser, aber auch zutiefst respektvoller Konsequenz. Das schon zu seinen Lebzeiten oft kontrovers diskutierte Werk Fassbinders hat bis heute nichts von seiner Relevanz, Intensität und Strahlkraft verloren. Es zu verstehen bedeutet, sich und andere zu verstehen und zu tolerieren.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main, und der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

„Adam, Eva und die Schlange“
Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann

29. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022

Mit fast 200 hochkarätigen Werken aus Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation und Videokunst präsentiert die Bundeskunsthalle einen umfangreichen Überblick moderner und zeitgenössischer Kunst aus der bedeutenden Privatsammlung von Erika und Rolf Hoffmann. Erste Ankäufe unternahm das Ehepaar Hoffmann bereits in den 1960er Jahren. Dabei waren der direkte Dialog und ein intensiver Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern die grundlegende Basis für ihre Entscheidungen. Die Ausstellung erlaubt einen tiefen Einblick in die Sammlung in ihrer Individualität, Subjektivität und auch Privatheit – so bezeichnet Erika Hoffmann die Werke doch auch als „Familienmitglieder“.
Das über Grenzen und Generationen hinweg dialogische, korrespondierende und synergetische Prinzip der Sammlung wird durch eine offene und medienübergreifende Inszenierung deutlich erkennbar. Die Präsentation bietet überraschende Korrespondenzen und spiegelt grundsätzliche existenzielle und philosophische Fragen, die zeitlos sind und bis heute in unserer Gesellschaft Gültigkeit haben. Begriffe wie Energie, Radikalität, Innovation, Vergänglichkeit, Körperlichkeit oder Flüchtigkeit werden durch die Arbeiten von Künstler*innen wie Carla Accardi, Yael Bartana, Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Isa Genzken, Felix González-Torres, Georg Herold, Barbara Kruger, Yayoi Kusama, Ernesto Neto, Julian Rosefeldt, Frank Stella, Wolfgang Tillmans oder Andy Warhol lebendig. Die Vielfalt der künstlerischen Äußerungen spiegelt in der Ausstellung die Reichhaltigkeit der Sammlung.

Eine Kooperation der Bundeskunsthalle mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Schenkung Sammlung Hoffmann

Bundespreis für Kunststudierende

25. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
12. November 2021 – 30. Januar 2022

Alle zwei Jahre stellen sich die 24 Kunsthochschulen Deutschlands dem großen Bundeswettbewerb und schicken jeweils zwei ihrer besten Studierenden ins Rennen. Aus den Nominierten wählt eine Fachjury bis zu acht Preisträger*innen aus.
In der Ausstellung bespielen die Gewinner*innen jeweils einen Raum mit ihren Werken. Stellvertretend präsentieren sie die hohe Qualität und Vielfalt der künstlerischen Produktion, die an den deutschen Kunsthochschulen aktuell entsteht. Das Spektrum reicht von Performances mit und ohne Publikumsbeteiligung über Film und Installationen bis hin zu klassischen Medien wie Zeichnung, Malerei und Skulptur. So fördert der Bundeswettbewerb gezielt herausragende Studierende und ermöglicht ihnen, professionelle Ausstellungserfahrung zu sammeln und Kontakte mit dem Kunstbetrieb zu knüpfen.

Das Gehirn
In Kunst & Wissenschaft

ab 28. Januar 2022

Das Gehirn ist eines der letzten großen Rätsel des menschlichen Körpers. Was haben wir eigentlich im Kopf, und wie stellen wir uns die Vorgänge im Gehirn vor? Ist unser Ich etwas anderes als unser Körper, und wie machen wir uns einen Reim auf die Welt um uns herum? Wie sieht das Gehirn der Zukunft aus: Werden wir zu computergestützten Cyborgs? Es bedarf der Zusammenarbeit vieler Disziplinen, um sich diesen Fragen zu nähern. Die Hirnforschung liefert uns fortwährend aktuelle Erkenntnisse, steht aber auch noch vor vielen ungelösten Fragen. Die Kunst kann dabei helfen, frei über Denken und Fühlen, Bewusstsein und Wahrnehmung, Erinnerung und Traum nachzudenken. Assoziativ verbundene Werke aus Kunst und Kulturgeschichte treffen in dieser Ausstellung auf wissenschaftliche Forschung, um das menschliche Gehirn – wie ein unbekanntes Territorium – zu erkunden und besser verstehen zu lernen.

 

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Rainer Werner Fassbinder mit Kameramann Michael Ballhaus bei den Dreharbeiten zu WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE, BRD 1970/71 © DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main / Sammlung Peter Gauhe, Foto: Peter Gauhe Rainer Werner Fassbinder bei Dreharbeiten.
  2. Carsten Saeger, Rehearsal for Lumumba: Resonance 2019, Foto: Laurin Schmid © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Performance Kunst von Carsten Saeger
  3. Faser Traktographie Bild des menschlichen Gehirns © Scott Camazine / Alamy Stock Foto Querschnittaufnahme eines Gehirns
  4. Gretchen Faust, Adam Eve and the Serpent, 1991, Schenkung Sammlung Hoffmann, Staatliche Kunstsammlungen Dresden © SKD, Foto: Klemens Renner Zwei über Eck aneinender stehende rote Stühle auf einem Podest in einer Ausstellung von Gretchen Faust.
  5. Porträt Joseph Beuys (Ausschnitt) © documenta archiv / Foto: Dieter Schwerdtle und Wilhelm Lehmbruck, Kopf eines Denkers (Ausschnitt), 1918, Collage © cyan, Foto: Daniela Haufe & Dieter Fiedler / cyan © Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Collage: Joseph Beuys mit einer Lehmbruck Büste: Kopf eines Denkers

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

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Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

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Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
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