Bonn Summit
16. – 18. September 2026
Marion Ackermann
Präsidentin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (DE)
Marion Ackermann ist eine international profilierte Kunsthistorikerin und Museumsleiterin. Als Präsidentin steht sie an der Spitze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und verantwortet deren strategische Ausrichtung und laufende Geschäfte. Marion Ackermann studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Göttingen, Kassel, Wien und München. 1995 wurde sie an der Universität Göttingen mit einer Arbeit zu den autobiographischen und theoretischen Texten Wassily Kandinskys promoviert. 2003 übernahm sie die Leitung des Kunstmuseums Stuttgart. Ab 2009 leitete sie die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Von 2016 bis 2025 war sie Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, einem Verbund aus 15 Museen und vier Instituten mit jährlich über zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern.
Christina Beinhoff
Leiterin der Kulturabteilung, Auswärtiges Amt (DE)
Christina Beinhoff ist seit August 2025 Leiterin der Abteilung für Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt. Nach ihrem Jurastudium war sie zunächst im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig, bevor sie 1999 zum Auswärtigen Amt wechselte. Ihre diplomatische Karriere führte sie unter anderem nach New York City, Seoul und Paris. Anschließend übernahm sie verschiedene Aufgaben im Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium der Verteidigung und im Bundeskanzleramt, dort zuletzt als amtierende außen- und sicherheitspolitische Beraterin der Bundeskanzlerin. Von April 2022 bis August 2025 war sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland im Königreich Schweden. Frau Beinhoff ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Omri Boehm
Associate Professor of Philosophy, The New School New York (US)
Professor Omri Boehm ist Leiter des Fachbereichs Philosophie an der New School in New York. Seine Schwerpunkte liegen auf dem Werk Immanuel Kants, der Philosophie der frühen Neuzeit, der politischen Philosophie sowie der Religionsphilosophie. Für sein Buch *Radikaler Universalismus* wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2024 ausgezeichnet.
Ferenc Czinki
Autor, Society of Hungarian Authors (HU)
Jara Díaz Alberola
Círculo de Bellas Artes de Madrid (ES)
Jara Díaz Alberola ist Koordinatorin für internationale Projekte am Círculo de Bellas Artes – Casa Europa (Madrid, Spanien). Dort leitet sie europäische Initiativen, steuert transnationale Aktivitäten und fördert neue internationale Kooperationen. Dank ihrer mehr als fünfzehnjährigen Erfahrung im Kulturmanagement schafft sie grenzüberschreitende Partnerschaften, die Kultur als aktiven Akteur bei der Bewältigung gemeinsamer europäischer Herausforderungen positionieren. Sie hat einen Abschluss in Kunstgeschichte von der Universidad Autónoma de Madrid sowie einen Master-Abschluss in Museumswissenschaften von der University of Leicester (Großbritannien).
Matej Drlička
Open Culture! Bratislava (SK)
Matej Drlička ist Musiker, Kulturmanager und zivilgesellschaftlicher Aktivist, dessen Laufbahn die Bereiche Kunst, Kulturmanagement, Großveranstaltungsproduktion und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Er studierte Klarinette in Pittsburgh (USA), Nizza (Frankreich) und Bratislava (Slowakei). Nach Abschluss seiner erfolgreichen Karriere als Musiker schlug er einen ebenso bemerkenswerten Weg im Kultur- und Veranstaltungsmanagement ein. Im Jahr 2005 gründete er das Festival „Viva Musica!“, das sich zum größten und meistbesuchten Sommerfestival für klassische Musik in der Slowakei entwickelte. Von 2021 bis 2024 fungierte er als Generaldirektor des Slowakischen Nationaltheaters; seine Amtszeit war geprägt von einem ambitionierten künstlerischen Programm sowie Initiativen zur Modernisierung der Institution. In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um Kultur und Kunst wurde ihm 2024 vom französischen Kulturminister der Titel „Ritter des Ordens der Künste und der Literatur“ (Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres) verliehen.
Patricia Espinosa
Botschafterin a.D. (MX)
Botschafterin Patricia Espinosa ist seit mehr als 40 Jahren erfolgreich in den Bereichen Diplomatie, internationale Beziehungen und nachhaltige Entwicklung tätig. Dank ihrer Erfahrung in nationalen und internationalen Gremien konnte sie zu zahlreichen Projekten mit regionaler oder globaler Wirkung beitragen – insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, grünes Wachstum, Multilateralismus, Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte.
Einige Stationen ihrer bisherigen Laufbahn: Gründungspartnerin und CEO von onepoint5, Exekutivsekretärin des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), Botschafterin Mexikos in Deutschland, mexikanische Außenministerin sowie Botschafterin Mexikos in Österreich, der Slowakei, Slowenien und bei den UN-Organisationen in Wien. Patricia Espinosa wurde zudem mit zahlreichen internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt.
Barbara Gessler
Vertreterin der EU Kommission in Deutschland (DE)
Georg Häusler
Direktor für Kultur, Kreativität und Sport bei der Europäischen Kommission (BE)
Georg Häusler ist derzeit Direktor für Kultur, Kreativität und Sport bei der Europäischen Kommission (GD EAC). Zuvor war er sieben Jahre lang als Direktor in einer anderen Dienststelle der Kommission tätig. Er trat 1999 in die Kommission ein und bekleidete verschiedene Führungspositionen, unter anderem als Kabinettschef des Kommissars Dacian Cioloș (2009–2014). Vor seiner Tätigkeit bei der Kommission war er Generalsekretär einer EU-weiten NGO. Er hat Rechtswissenschaften studiert.
Markus Hilgert
Präsident, UdK Berlin und Kulturpolitische Gesellschaft (DE)
Prof. Dr. Markus Hilgert ist seit 2025 Präsident der UdK Berlin und neuer Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft. Von 2018 bis 2025 war er Vorstand und Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Von 2014 bis 2018 war er Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Von 2007 bis 2014 lehrte Hilgert als Professor für Altorientalistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Als Honorarprofessor war er seit 2014 an der Universität Heidelberg, seit 2015 an der Universität Marburg sowie seit 2017 an der Freien Universität Berlin tätig. Hilgert engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in den Bereichen Wissenschaft und Kultur, wie etwa seit 2018 als Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.
Anna-Katharina Hornidge
Direktorin, German Institute of Development and Sustainability (DE)
Gregory Houston
President and CEO, International Arts and Artists (US)
Greg Houston ist Präsident und CEO von International Arts & Artists, einer weltweit tätigen gemeinnützigen Organisation, die das interkulturelle Verständnis durch Wanderausstellungen, kulturellen Austausch und die Zusammenführung verschiedener Akteure fördert. Als häufiger Autor und Redner zum Thema „Museumsdiplomatie“ initiierte er 2025 – mit Unterstützung der Ford Foundation – ein Treffen von Führungskräften aus dem Kunstbereich, Philanthropen und Kongressabgeordneten auf dem Anwesen Sunnylands. Aus diesem Treffen ging das „Consortium for Art and Culture in America“ hervor; dieses stärkt die öffentlich-private Zusammenarbeit im Bereich der Kulturdiplomatie, indem es jene Kongressgremien (Caucuses) unterstützt, die sich auf Public Diplomacy und kulturpolitische Fragen konzentrieren. Zuvor bekleidete er Führungspositionen am Woodrow Wilson International Center for Scholars, am Meridian International Center sowie am US-Pavillon der Expo 2020 in Dubai.
Siri Hummel
Direktorin, Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft (DE)
Dr. Siri Hummel ist Direktorin des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft und ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Demokratie und Zivilgesellschaft, sowie Gleichstellung in der Zivilgesellschaft und Stiftungsforschung. Zusätzlich ist sie Lehrbeauftragte im Studiengang Nonprofit Management and Public Governance an der Hochschule für Wirtschaft und Recht. Vor ihrer Arbeit bei Maecenata war Siri von 2011-2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. 2018 promovierte sie an der Universität Greifswald zum Thema Demokratieförderung durch Stiftungen.
Dominika Kasprowicz
Direktorin der Villa Decius (PL)
Prof. Dominika Kasprowicz ist Direktorin der Villa Decius in Krakau – einer multidisziplinären Kultureinrichtung mit starker europäischer Ausstrahlung – sowie außerordentliche Professorin an der Jagiellonen-Universität. Als Politikwissenschaftlerin, Kulturmanagerin, Expertin und Beraterin im Bereich Public Policy ist sie an der Schnittstelle von Kultur, politischer Kommunikation und internationaler Zusammenarbeit tätig.
Sie war als Expertin und Beraterin für die Kanzlei des polnischen Ministerpräsidenten sowie für verschiedene Ministerien tätig und brachte ihre Fachkenntnisse in politische Strategien und Initiativen in den Bereichen Kultur und gesellschaftliche Resilienz ein.
Sie ist Vorstandsmitglied von ICORN (International Cities of Refuge Network), einer weltweiten Organisation, die sich dem Schutz gefährdeter Schriftsteller, Künstler und Menschenrechtsverteidiger widmet. Ihre aktuelle Arbeit konzentriert sich auf die Rolle der Kultur bei der Stärkung demokratischer Resilienz sowie auf die Entwicklung einer „kritischen Infrastruktur der Empathie“ in ganz Europa.
Für ihre Verdienste um die polnische Kultur wurde sie vom Minister für Kultur und nationales Erbe mit der Auszeichnung „Verdienter der polnischen Kultur“ geehrt.
Albrecht Koschorke
Professor für Literaturwissenschaft, Universität Konstanz (DE)
Albrecht Koschorke ist Professor für deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und Extraordinary Professor an der Universität Pretoria. Seit 2024 leitet er das Graduiertenkolleg "Europa nach dem Eurozentrismus". Einer seiner Arbeitsschwerpunkte besteht in der Analyse politischer Narrative. Zu seinen Buchpublikationen zählen Hegel und wir (Suhrkamp 2015) und Hitlers Mein Kampf. Zur Poetik des Nationalsozialismus (Matthes & Seitz 2016). 2026 erschien bei Suhrkamp seine Studie Souveränität der Vernunft. Die kulturellen Anfänge des Liberalismus.
Eva Kraus
Intendantin, Bundeskunsthalle
Eva Kraus ist als Kulturmanagerin und Kuratorin tätig. Ihre beruflichen Engagements zu Kunst und Kultur werden inhaltlich stets durch Gesprächsreihen oder Vorträge begleitet.
Seit 2020 ist sie Intendantin der Bundeskunsthalle in Bonn. Ihr international ausgerichtetes Programm ist neben der multidisziplinär erzählten Kulturgeschichte, insbesondere von aktuellen gesellschaftsrelevanten Fragen geprägt – sei es von Themen der Demokratie oder der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Begründet hat sie an der Bundeskunsthalle das Diskursformat Studio Bonn wie auch eine Ausstellungsreihe über starke Frauenpersönlichkeiten aus den Kultur- und Geisteswissenschaften. Seit einigen Jahren verfolgt sie intensiv das Thema Transformation und Change Management.
Silke Krummel
Geschäftsführerin, Agentur für Internationale Museumskooperation (DE)
Silke Krummel ist Direktorin der Agentur für Internationale Museumskooperation. Die Museumsagentur wurde vor rund drei Jahren von der Bundesregierung als gemeinnützige GmbH im Besitz des Bundes gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Auswärtige Amt. Die Museumsagentur verbindet Ideen, Menschen und Museen miteinander. Als leidenschaftliche Kulturmanagerin und Expertin für Organisationsentwicklung begleitet Silke komplexe interkulturelle und transformative Projekte. Mit umfangreicher Berufs- und akademischer Erfahrung in Europa und Asien hatte sie leitende Positionen in international renommierten Institutionen wie den KUNST-WERKEN BERLIN e. V. und der Studienstiftung des deutschen Volkes inne.
Kathrin Kühn
Wissenschaftsredakteurin, Deutschlandfunk
Dr. Kathrin Kühn ist Redakteurin in der Deutschlandfunk-Wissenschaftsredaktion. Sie hat Journalistik studiert und an der TU Dortmund in einem EU-Forschungsprojekt zu Europäischer Öffentlichkeit gearbeitet sowie zu Formatentwicklung promoviert. Vor der Zeit im Deutschlandfunk war sie crossmediale CvD im WDR-Newsroom.
Elizabeth Larison
Leiterin des Programms für Kunst und Kultur (Arts & Culture Advocacy Program), National Coalition Against Censorship (USA)
Elizabeth Larison leitet den Bereich Kunst und Kultur bei der National Coalition Against Censorship. In dieser Funktion koordiniert sie Interventionen in Fällen von Kunstzensur sowie branchenweite Initiativen zur Interessenvertretung und setzt sich für die Stärkung der künstlerischen Freiheit in den gesamten USA ein. Ihre Texte zur künstlerischen Freiheit wurden unter anderem in *The Art Newspaper* und *Full Bleed* sowie in dem Band *Secretary to the People: Civic Engagement through the Art of Sheryl Oring* (Intellect Books, voraussichtlich 2027) veröffentlicht; zudem ist sie Mitherausgeberin von *Not Going It Alone: Collective Curatorial Curating* (apexart, 2024). Larison war in kuratorischen und leitenden Positionen für Organisationen wie die A.I.R. Gallery, apexart, Flux Factory und die Park Avenue Armory tätig. Sie verfügt über Hochschulabschlüsse in den Bereichen Menschenrechte (BA, Bard College) und Curatorial Studies (MA, Center for Curatorial Studies am Bard College).
Jörg Lau
Journalist, ZEIT (DE)
Jörg Lau arbeitet seit 1997 für die ZEIT, seit 2008 schreibt er vorwiegend über Außenpolitik. Von 2013 bis 2021 war er Chef des Auslandsressorts, seither Internationaler Korrespondent mit Sitz in Berlin. Zuletzt erschienen sind „Worte, die die Welt beherrschen. Was die Phrasen der Außenpolitik wirklich bedeuten“ (2025) und „Der Westen sind jetzt wir. Von unzuverlässigen Freunden und entschlossenen Gegnern. Deutschlands neue Verantwortung“ (2026).
Claus Leggewie
Professor für Politikwissenschaften, Universität Gießen (DE)
Claus Leggewie ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Justus Liebig-Universität Gießen, bis 2025 Inhaber der Ludwig Börne-Seniorprofessur und Leiter des Panel on Planetary Thinking.
Sven Lehmann
Vorsitzender des Kulturausschusses, Deutscher Bundestag (DE)
Sven Lehmann ist Vorsitzender des Ausschusses für Kultur & Medien im Deutschen Bundestag. Er ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Kölner Südwesten und arbeitet für eine vielfältige Kulturlandschaft, sozial gerechte Gesellschaft und eine starke Demokratie.
Christiane Lötsch
European Alliance of Academies (DE)
Christiane Lötsch ist Kulturmanagerin an der Schnittstelle von Kunst, Kultur, Kulturpolitik und Zivilgesellschaft. Nach der Koordination europäischer Initiativen wie „A Soul for Europe“ oder „Cafébabel“ ist sie derzeit an der Akademie der Künste Berlin tätig; dort leitet sie das Projekt „European Alliance of Academies“ – ein Netzwerk aus mehr als 70 Kunstakademien und Kulturinstitutionen, das sich für die Freiheit der Kunst in Europa einsetzt.
Oleksandra Matviichuk
Leiterin des mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Zentrums für Bürgerrechte, Kiew (UA)
Oleksandra Matwijtschuk ist eine auf Menschenrechte spezialisierte Juristin und Leiterin des „Center for Civil Liberties“ (Zentrum für Bürgerrechte), das sich für die Verteidigung von Freiheit und Menschenwürde in der Ukraine und im OSZE-Raum einsetzt. Sie verfügt über Erfahrung im Aufbau horizontaler Strukturen, die eine breite Beteiligung von Menschen an menschenrechtlichem Engagement gegen Angriffe auf Rechte und Freiheiten ermöglichen, sowie über langjährige Praxis in der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen während bewaffneter Konflikte. Sie ist Verfasserin zahlreicher Berichte für verschiedene UN-Gremien, den Europarat, die Europäische Union, die OSZE und den Internationalen Strafgerichtshof. Nach Beginn der russischen Vollinvasion initiierte Matwijtschuk gemeinsam mit Partnern das Projekt „Tribunal für Putin“, um internationale Verbrechen gemäß dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs in allen Regionen der Ukraine – einschließlich der besetzten Gebiete – zu dokumentieren. Im Jahr 2016 erhielt sie von der OSZE den „Democracy Defender Award“ für ihren „herausragenden Beitrag zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten“. 2017 nahm sie als erste Frau am „Ukrainian Emerging Leaders Program“ der Stanford University teil. Im Jahr 2022 wurde Oleksandra Matwijtschuk mit dem Right Livelihood Award sowie dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet und von der „Financial Times“ zu einer der 25 einflussreichsten Frauen der Welt gekürt. Ebenfalls 2022 erhielt sie stellvertretend für ihre Organisation, das „Center for Civil Liberties“, den Friedensnobelpreis. Im Jahr 2025 wurde ihr der niederländische Auschwitz-Preis verliehen. 2026 ernannte sie das Europäische Parlament zum Ehrenmitglied des Europäischen Verdienstordens – eine Auszeichnung, die ihren bedeutenden Beitrag zur europäischen Integration und zum Schutz europäischer Werte würdigt.
Elisabeth Mayerhofer
Kultur und Wissenschaft, Stadt Wien (AT)
Elisabeth Mayerhofer, Studium der Deutschen Philologie, Französisch, Spanisch, Internationales Kulturmanagement. Seit 2014 kulturpolitische Beraterin im Büro des Wiener Stadtrates für Kultur, Wissenschaft und Sport, seit 2018 Chief of Staff der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Zuvor Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich, Mitarbeiterin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Vorstandsmitglied von FOKUS (Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien).
Marlen Meißner
Leiterin der Abteilung Erbe, Natur, Gesellschaft, Deutsche UNESCO-Kommission (DE)
Marlen Meißner leitet die Abteilung ‚Erbe, Natur, Gesellschaft‘ bei der Deutschen UNESCO-Kommission. Gemeinsam mit ihren Teams verantwortet sie die Umsetzung von zehn UNESCO-Programmen und -Konventionen in Deutschland. Dazu gehören neben den UNESCO-Welterbestätten die Trägergruppen des immateriellen Kulturerbes, Institutionen des Weltdokumentenerbes, UNESCO-Geoparks, Biosphärenreservate, UNESCO-Lehrstühle, UNESCO-Projektschulen, UNESCO Creative Cities oder Akteure der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
Nach dem Studium der Kulturwissenschaften und Anglistik sowie der Instrumental- und Gesangspädagogik koordinierte sie internationale Forschungsprojekte zum Thema Kulturerbe und Nachhaltigkeit am UNESCO Chair in Heritage Studies an der Brandenburgischen Technischen Universität. In ihrer Dissertation analysierte sie die Potenziale von immateriellem Kulturerbe für nachhaltige Entwicklung.
Mikaël Mohamed
Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen, MUCEM (F)
Mikaël Mohamed ist Direktor für internationale Beziehungen am Mucem – dem Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille (Frankreich) –; eine Position, die er bereits von 2013 bis 2023 innehatte und 2025 wieder übernommen hat. Zuvor war er als Kulturberater des Präsidenten der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur tätig (2023–2024). Er arbeitete zehn Jahre lang für das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten, unter anderem als Direktor des Institut français in Tétouan (Marokko, 2008–2012) und als Kulturattaché in Riga (Lettland, 2004–2007). Er engagiert sich aktiv in verschiedenen gemeinnützigen Organisationen, die soziale Inklusion fördern und sich durch Kulturarbeit für sozial benachteiligte Gruppen einsetzen. Seit Oktober 2025 ist er gewähltes Vorstandsmitglied von ICOM Frankreich.
Paulus Müller
freier Autor, Journalist und Moderator
Paulus Müller ist freier Audio-Journalist für Wissens- und Kulturthemen. Im Deutschlandfunk ist er Host der „Systemfragen“, moderiert aber auch „Corso“ und die „Zwischentöne“. Im WDR vermittelt er beim Maus-Radio als Autor und Moderator Wissensthemen an eine junge Hörerschaft.
Gabriela Moulin
Direktorin, Instituto Tomie Ohtake (BR)
Gabriela Moulin ist Geschäftsführerin des Tomie-Ohtake-Instituts und eine führende Expertin für die brasilianische Kulturlandschaft sowie deren institutionelle Rahmenbedingungen. Mit einem Hintergrund im Journalismus, einem postgradualen Abschluss in Public Relations sowie einem Master-Abschluss in Architektur und Städtebau verfügt sie über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Planung und Leitung kultureller Einrichtungen. Ihre Tätigkeit umfasst sowohl privates gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Bildung und regionale Entwicklung als auch die strategische Abstimmung mit öffentlichen kulturpolitischen Maßnahmen. Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit einer Vielzahl brasilianischer Kulturinstitutionen zusammengearbeitet und deren öffentliche Rolle, kuratorische Prozesse, inhaltliche Ausrichtung, Management sowie institutionelle Vision maßgeblich mitgestaltet.
Marita Muukkonen
Mitbegründerin und Co-Direktorin, Artists at Risk (FI)
Marita Muukkonen ist Kuratorin sowie Mitbegründerin und Direktorin von Perpetuum Mobile (PM), der gemeinnützigen Organisation, die die internationalen NGOs Artists at Risk (AR) und Ecologists at Risk (ER) betreibt. Artists at Risk (AR) wurde mit Auszeichnungen wie dem Staatspreis von Finnland und dem Europäischen Bürgerpreis des Europäischen Parlaments geehrt.
Marita Muukkonen ist international als Kuratorin und Jurymitglied tätig. Sie arbeitete unter anderem als Kuratorin bei FRAME – Contemporary Art Finland, als Redakteurin von *FRAMEWORK – The Finnish Art Review* und als Vorsitzende des Helsinki International Artists-in-Residence Programme (HIAP) und bekleidete Schlüsselpositionen am Nordic Institute for Contemporary Art (NIFCA).
Kumi Naidoo
Menschenrechtsaktivist, Präsident der „Fossil Fuel Treaty Initiative“ und Mitbegründer der „Global Artivism Movement“ (SA)
Kumi Naidoo ist ein südafrikanischer Aktivist für Menschenrechte und Umweltgerechtigkeit sowie derzeitiger Präsident der „Fossil Fuel Treaty Initiative“. Er war Generalsekretär von Amnesty International (2018–2020) und die erste Person aus dem Globalen Süden an der Spitze von Greenpeace International (2009–2015). Er ist Berater des „Community Arts Network“ und fungiert als globaler Botschafter für „Africans Rising for Unity, Justice, Peace and Dignity“. Seine Familie gründete die „Riky Rick Foundation for the Promotion of Artivism“, um das positive Vermächtnis fortzuführen, das der beliebte südafrikanische Rapper Rikhado „Riky Rick“ Makhado durch seine Musik und sein Lebenswerk hinterlassen hat. Über diese Stiftung war er Mitbegründer der „Global Artivism Initiative“. Zudem ist Kumi Naidoo Autor des preisgekrönten Buches *Letters To My Mother: The Makings of a Troublemaker* und Gastgeber des Podcasts *Power, People and Planet*.
Ed Neumeister
Posaunist, Komponist, Arrangeur
Als Posaunist, Komponist, Arrangeur und Bandleader genießt Ed Neumeister in Musikkreisen höchstes Ansehen. Der Saxophon-Star Joe Lovano schätzt Neumeister seit rund vier Jahrzehnten als Kollegen und lobt ihn sowohl als Dirigenten mit „ansteckendem Flair“ als auch als „Solisten von tief empfundener, leidenschaftlicher Ausdruckskraft“. Ein weiterer renommierter Saxophonist, Dave Liebman, bezeichnete ihn schlicht als „einen der besten Posaunisten der Branche“.
Neumeister blickt auf fünf Jahrzehnte Erfahrung als Künstler und Pädagoge auf beiden Seiten des Atlantiks zurück. Er wuchs in der San Francisco Bay Area auf und war bereits als Teenager als Berufsmusiker tätig. Dort begleitete er legendäre Gesangsstars wie Frank Sinatra und Sarah Vaughan, spielte in verschiedenen Sinfonieorchestern und arbeitete sowohl mit Jerry Garcia (dem Kopf von Grateful Dead) als auch mit Jazzgrößen wie Jerry Granelli zusammen. Nach seinem Umzug nach New York City im Jahr 1980 war Neumeister 15 Jahre lang als Musiker und Arrangeur für das Duke Ellington Orchestra tätig; gleichzeitig spielte er im Mel Lewis Jazz Orchestra und erhielt 1992 eine Grammy-Nominierung für sein Arrangement von „A Nightingale Sang in Berkeley Square“.
Dietmar Offenhuber
Leiter des Fachbereichs Kunst und Design, Northeastern University (USA)
Dietmar Offenhuber ist Professor für Design und Public Policy an der Northeastern University in Boston; dort leitet er derzeit den Fachbereich Kunst und Design (Department of Art + Design) sowie das „semantic matter lab“. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit Praktiken der materiellen Datenvisualisierung sowie der Erzeugung von Evidenz, synthetischen Daten und nicht-repräsentationalen Aspekten von Daten. Er ist Autor der preisgekrönten Monografie „Waste is Information“ (MIT Press) und hat Publikationen zu städtischen Daten und Technologien der Rechenschaftslegung (Accountability) veröffentlicht. Sein neues Buch „Autographic Design – the Matter of Data in a Self-inscribing World“ (MIT Press) untersucht Praktiken der materiellen Datenvisualisierung und die Produktion von Evidenz.
Sascha Priewe
Mitbegründer der North American Cultural Diplomacy Initiative (CA)
Sascha Priewe ist Direktor für Sammlungen und öffentliche Programme am Aga Khan Museum. Zuvor war er als Associate VP für strategische Initiativen und Partnerschaften am Royal Ontario Museum in Toronto sowie als Kurator für die chinesischen und koreanischen Sammlungen am British Museum in London tätig.
Er hat Professuren an der University of Toronto und der Queen’s University inne, ist Senior Fellow des Massey College und war von 2019 bis 2021 Research Fellow am USC Center on Public Diplomacy. Zudem ist er Mitbegründer der North American Cultural Diplomacy Initiative (NACDI). Sascha Priewe hat zwei Bücher über Museumsdiplomatie verfasst und arbeitet derzeit gemeinsam mit Sarah E.K. Smith an Projekten zu Diaspora-Museen und Diaspora-Diplomatie sowie zum globalen Engagement kanadischer Museen und Kunstgalerien in der Zeit nach der COVID-Pandemie.
Im Bereich der Branchenführung fungiert er als Präsident von ICOM Canada, dem kanadischen Nationalkomitee des International Council of Museums. Darüber hinaus ist er derzeit Vorsitzender des Global Leadership Council des Idaho Museum of International Diaspora und war zuvor Vorstandsmitglied der Ontario Museum Association.
Er promovierte im Fach Archäologie an der University of Oxford.
Doris Rothauer
Wien/New York (DE)
Doris Rothauer ist Kulturmanagerin, Strategieberaterin und Autorin. Ihr Fokus liegt auf der gesellschaftlichen und sozialen Wirkung von Kunst und Kultur. Mit ihrer Beratung und im Rahmen von Kooperationsprojekten unterstützt sie Kulturinstitutionen in ihrer Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion.
Sven Sappelt
Kurator, Bundeskunsthalle
Dr. Sven Sappelt arbeitet seit 2024 als Kurator an der Bundeskunsthalle in Bonn. 2025 kuratierte er zusammen mit Eva Kraus die internationale Ausstellung zu nachhaltiger Architektur und Stadtentwicklung „WEtransFORM“. Als Leiter des Talkformats der Bundeskunsthalle, Studio Bonn, lädt er regelmäßig Expert*innen zum öffentlichen Austausch ein. 2026 konzipierte er erstmal den „Bonn Summit. European Forum on Culture and Politics“.
Carena Schlewitt
Intendantin, HELLERAU, Dresden (DE)
Carena Schlewitt, geboren 1961 in Leipzig, ist Dramaturgin und Theaterleiterin. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin, arbeitete an der Akademie der Künste in Ost-Berlin und war bei internationalen Produktionshäusern und Festivals als Dramaturgin, Kuratorin und künstlerische Leiterin in Berlin, Düsseldorf und Basel tätig. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäische Zentrum der Künste in Dresden, das 2026 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde.
Paul Spies
Präsident, ICOM Deutschland (DE)
Paul Spies ist Kunsthistoriker und war von 2015 bis 2024 Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Davor (2009-2015) war er Direktor des Amsterdam Museum in den Niederlanden. Derzeit arbeitet er als unabhängiger Berater für Museen und andere, meist kulturelle Einrichtungen. Er berät Vorstände, begleitet Erneuerungsprozesse und entwickelt Ausstellungskonzepte. Er ist Präsident von ICOM-Deutschland (International Council of Museums).
Jennie C. Stephens
Professorin für Klimagerechtigkeit, Maynooth University (USA/Irland)
Jennie C. Stephens ist eine feministische Wissenschaftlerin und Aktivistin im Bereich Klimagerechtigkeit, die sich für den Wandel hin zu einer gerechteren und gesünderen Zukunft für alle einsetzt. Sie kehrte 2024 aus den USA nach Irland zurück und ist Professorin für Klimagerechtigkeit an der National University of Ireland Maynooth. Sie gehört dem Koordinierungsteam der „Climate Justice Universities Union“ an und leitet die Forschungsgruppe „Transformative Climate Justice“ am ICARUS Climate Research Center in Maynooth. Ihre Forschungs-, Lehr- und gesellschaftlichen Engagements konzentrieren sich auf die Exnovation (den gezielten Ausstieg) aus fossilen Brennstoffen, den Umgang mit Widerständen gegen Klimaschutzmaßnahmen, die Analyse von Unternehmensmacht, die Rückgewinnung des Hochschulwesens für das Gemeinwohl sowie die Verankerung sozialer Gerechtigkeit in der Klima- und Energiepolitik.
Anna-Lena von Hodenberg
HateAid (DE)
Anna-Lena von Hodenberg ist gelernte Journalistin. 2018 gründete sie gemeinsam mit Campact e. V., Fearless Democracy e. V. und einem gegen rechte Gewalt engagierten Volljuristen die HateAid gGmbH. Die von ihr geführte gemeinnützige Organisation setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein. Ihr Ziel: das Netz zu einem positiven Ort zu machen, in dem demokratische Werte für alle gelten. HateAid unterstützte bisher mehr als 7.500 Betroffene von Hass im Netz mit z. B. emotional stabilisierender Erst-, Sicherheits-, und Kommunikationsberatung und Prozesskostenfinanzierung. 2025 wurde Anna-Lena von Hodenberg mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
Katharina von Ruckteschell-Katte
Leiterin der Abteilung Kultur und Bildung, Goethe-Institut (DE)
Dr. Katharina von Ruckteschell-Katte leitet seit März 2025 die Abteilung Kultur und Bildung in der Zentrale des Goethe-Instituts in München und verantwortet die strategische Ausrichtung der globalen Programmarbeit.
Nach Studium und Promotion in vergleichender Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn war sie in leitenden Funktionen des Goethe-Instituts unter anderem in Moskau, Bangkok, Johannesburg, São Paulo und London tätig.
Mit ihrer langjährigen internationalen Erfahrung in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik bringt sie eine transkulturelle Perspektive in aktuelle Debatten ein und stärkt globale Netzwerke für kulturellen Austausch und gesellschaftlichen Dialog.
Jens-Christian Wagner
Direktor, Gedenkstätte Buchenwald (DE)
Der Historiker Prof. Dr. Jens-Christian Wagner ist seit 2020 Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und Professor für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor leitete er die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Celle und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen. Wagner ist Autor zahlreicher Publikationen zu den Themen Nationalsozialismus (insbesondere Zwangsarbeit und Konzentrationslager), Erinnerungskulturen nach 1945, Rechtsextremismus und Geschichtsrevisionismus. Zudem ist er Kurator mehrerer Ausstellungen zu diesen Themen.
Silke Weinlich
Deputy Director, UN SSC (DE)
Dr. Silke Weinlich ist Stellvertretende Direktorin des United Nations System Staff College (UNSSC). Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie internationale Zusammenarbeit gestärkt werden kann, damit die Vereinten Nationen und ihre Partner globale Herausforderungen wirksam und gemeinsam bewältigen können. In ihrer Arbeit verbindet sie Führung, Forschung und Politikberatung mit einem besonderen Fokus auf globales Lernen, institutionelle Zusammenarbeit und die Fähigkeit multilateraler Organisationen, kollektives Handeln für eine nachhaltige und friedliche Zukunft zu ermöglichen.
Gitte Zschoch
Generalsekretärin des Goethe-Instituts (DE)
Gitte Zschoch ist seit Juli 2026 Generalsekretärin und Vorstandsvorsitzende des Goethe-Instituts. Zuvor war sie von 2021 bis 2026 Generalsekretärin des ifa - Institut für Auslandsbeziehungen, einem der zentralen Akteure der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, das für den Deutschen Pavillon auf der Venedig Kunstbiennale verantwortlich ist. Von 2018 bis 2021 leitete sie in Brüssel das Netzwerk der nationalen europäischen Kulturinstitute EUNIC – European Union National Institutes for Culture. Zuvor war sie ab 2009 in verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut tätig: in Seoul, Tokio, Johannesburg sowie in der Münchener Zentrale als stellvertretende Leiterin des Kommunikationsbereichs und zuletzt von 2015 bis 2018 als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo. Gitte Zschoch studierte Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und absolvierte ihr Master-Studium in Moderner Koreanischer Literatur an der Seoul National University in Seoul, Südkorea, wo sie auch als Dozentin für Deutsch tätig war. Seit 2025 ist sie zudem Mitglied im Board des EUNIC-Netzwerks, dem sie bis Dezember 2026 als Präsidentin vorsteht.