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2020

Wir Kapitalisten
Von Anfang bis Turbo

13. März bis 30. August 2020

Ohne Stopp an der Kasse direkt in die Ausstellung:
Print@home-Zeitfenster-Tickets inkl. VRS-Fahrausweis
Nutzen Sie auch unseren digitalen 360°-Rundgang!

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Fragments from now
for an unfinished Future

30. Juni bis 30. August 2020
Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Der Eintritt ist frei.

Die Welt ist in Bewegung: Alte Ordnungssysteme wandeln sich und scheinen weniger verlässlich, sicher geglaubte Errungenschaften wie die Schaffung einer offenen, friedlichen Welt sind durch populistische Strömungen und die globale Gefährdung von Klima und Menschenrechten bedroht. Somit wird es immer wichtiger, Position zu beziehen. Dies tun vierzehn junge Kuntstipendiat*innen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit ihren Fotografien, Videoarbeiten und Installationen gesellschaftliche Fragen wie Vielfalt und Migration thematisieren und für eine künstlerische Auseinandersetzung stehen, in der sich alle Künste zu Recht als Teil eines übergreifenden gesellschaftlichen Diskurses verstehen.
Mit Saskia Ackermann, Darío Aguirre, Yevgenia Belorusets, Cihan Cakmak, Soso Dumbadze, Öncü Hrant Gültekin, Raisan Hameed, Carsten Kalaschnikow, Ksenia Kuleshova, Dariia Kuzmych, Sebastian Mühl, Neda Saeedi, Amir Tabatabaei und Vilmos Veress; kuratiert von Beate Eckstein und Annelie Pohlen

State of the Arts
Die Verschmelzung der Künste

16. Juni bis 16. August 2020

Die Ausstellung präsentiert eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit: die Verschmelzung von darstellender und bildender Kunst. Heute bedeutet ein Ausstellungsbesuch immer häufiger, nicht nur neue visuelle Eindrücke zu erwarten. Stattdessen steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht. Künstler*innen kombinieren Video, Performance, Tanz, Sprache und Musik und schaffen auf diese Weise intermediale Werke. Das führt mitunter dazu, dass der Besucher die Gelegenheit bekommt, die distanzierte Haltung des Zuschauers aufzugeben und somit selbst Teil des Werkes wird.
Das Verschmelzen der Künste durch die Auflösung der Gattungsgrenzen ist ein Phänomen in der aktuellen Kunst, das sich bereits in den 1960er-Jahren ausmachen lässt. Unter dem Begriff Intermedia wurde die Vielfalt der künstlerischen Möglichkeiten gefeiert und das Zusammenwirken von Musik, Theater, bildender Kunst und Literatur erprobt. Insbesondere die Fluxus-Bewegung mit ihren Happenings und der Verwendung neuer Medien hat diesen erweiterten Kunstbegriff geprägt. Im Jahr 2020 ist die Entfaltung der künstlerischen Medien in alle denkbaren Bereiche längst gängige Praxis geworden. Die Ausstellung versammelt Werke, die sich spielerisch zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungsfeldern bewegen, wie etwa performative Skulpturen, Sound-Arbeiten und Installationskunst, aber auch Performances.

Quellennachweise anzeigen

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)